Weltumsegler tot

Überreste auf Südsee-Insel Nuku Hiva entdeckt - DNA-Test bringt traurige Gewissheit

Für den vermissten Deutschen Stefan R. gibt es keine Hoffnung mehr. Die Überreste, die auf der Südsee-Insel Nuku Hiva gefunden wurden, stammen laut DNA-Test von dem 40-jährigen Weltumsegler, wie deutsche Medien berichten.

von Vermisster Deutscher - Weltumsegler tot © Bild: Blog/www.baju-sailing.de

Das Bundeskriminalamt hat den Tod des 40-Jährigen gegenüber seiner Familie bereits bestätigt, wie das Magazin "Der Stern" berichtet. Die Angehörigen von Stefan R. haben auf seinem ehemaligen Segel-Blog bereits Abschiedsworte veröffentlicht:

"Nach 3 Jahren endet die Reise der Baju mit dem tragischen Tod von Stefan. Er ist dort gestorben, wo er sein Leben lang immer gerne sein wollte. Die schrecklichen Umstände seines Todes berühren und schockieren uns. In tiefer Trauer

Die Familie"

Suche nach verdächtigem Einheimischen läuft
Rund um das Verschwinden des Deutschen waren auch Gerüchte um Kannibalismus aufgetaucht. Die Polizei fahndet noch immer nach dem 30-jährigen Einheimischen Henri Haiti, der zuletzt mit Stefan R. unterwegs war. Der 30-Jährige ist allein von einer Bergtour zurückgekehrt und hat anschließend die Freundin des Deutschen angegriffen, an einen Baum gefesselt und misshandelt. Heike D., 37, konnte entkommen und alarmierte die Polizei.

Die Bewohner der Südsee-Insel Nuku Hiva und Staatsanwalt Jose Thorel wollen von Kannibalismus nichts wissen . "Das ist Wahnsinn", sagt Thorel. Die Ermittlungen der Polizei würden überhaupt nicht auf Kannibalismus hindeuten.

Weiterführender Link:
"Der Stern"