Hochalpenstrasse von

Großglockner: Warum Sie
diesen Ausflug machen sollten

Hochalpenstrasse - Großglockner: Warum Sie
diesen Ausflug machen sollten
© Bild: OBS0029, 6.4.18 11:44, CI, Tourismuswirtschaft/Tourismus und Freizeit/Natur/Kultur UNESCO-Welterbe und Großglockner Hochalpenstraße: Verfahren nach Plan – Evaluierung 2018 =

Waren Sie schon einmal am Großglockner? Nein? Dann geht es Ihnen wie den meisten Österreichern. Die Fahrt zum Top-Ausflugsziel wird hierzulande nämlich gerne verschoben. Dabei ist die Strecke über die Großglockner Hochalpenstraße eigentlich Pflichtprogramm.

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Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3.798 m der höchste Berg Österreichs. Wer das sagenhafte Bergpanorama genießen möchte, muss aber längst keine sportliche Höchstleitungen mehr erbringen. Die Großglockner Hochalpenstraße führt 48 Kilometern durch die einzigartige Gebirgswelt mitten ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern.

© grossglockner.at

So ist die Panoramastraße entstanden

Die Idee zum Mammut-Projekt "Großglocknerstraße" hat mehrere Ursprünge. Zum einen suchte die Erste Republik Österreich nach dem Ende des Habsburgerreiches nach einer neuen Identifikation für das Land. Zudem mussten dringend neue Arbeitsplätze her und gleichzeitig der Tourismus angekurbelt werden.

Nur 5 Jahre Bauzeit

Das Projekt in der einzigartigen Gebirgswelt erfüllte alle drei Kriterien perfekt. Den Startschuss für den Bau der Straße, auf der man einem Höhenanstieg bis auf 2.504 Meter bewältigt, fiel am 30. August 1930. Nur 5 Jahre später fand die feierliche Eröffnung der Straße statt.

© grossglockner.at

Menschliche Meisterleistung

Man kann getrost von einer menschlichen und technischen Meisterleistung sprechen. Das Vorhaben hat natürlich auch einiges gekostet. Stolze 14 Prozent des gesamten Österreichischen Straßenbaubudgets flossen damals in den Bau der Glocknerstraße. Insgesamt waren 4000 Arbeiter an der Fertigstellung beteiligt. Der Erfolg des Projekts kann sich sehen lassen: Heute kommen pro Jahr 900.000 Touristen aus aller Welt, um von der Franz-Josefs-Höhe auf die Pasterze, Österreichs größten Gletscher zu blicken oder die Aussicht auf über 30 schneebedeckte Dreitausender zu genießen.

© grossglockner.at

Was gibt es an der Glocknerstraße zu sehen?

Haus Alpine Naturschau (2.260 m) Hier kann man die hochsensible und äußerst vielfältige Bergwelt der Hohen Tauern kennenlernen
Fuscher Törl (2.428 m) Eine Gedenkstätte und zugleich einer der schönsten Fotostandorte
Hochtor (2.504 m) Genau hier verläuft auch die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten
Wanderweg „Kelten-, Säumer- und Römerweg“
Besucherzentrum Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m)
Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte : Von hier aus ergeben sich spektakuläre Ausblicke in das Hochgebirge

© C. Wöckinger - GROHAG

Was kostet mich der Ausflug?

Das Tagesticket für einen PKW kostet 36,50 Euro. Motorradfahrer zahlen 25,50 Euro. Es lohnt sich die Tickets vorab im Internet zu bestellen. Der Andrang am Großglockner während der Sommermonate ist groß.

Im Laufe des Vormittag kommen Busladungen voller Touristen, unzählige Rad- und Motorradfahrer sowie hunderte Automobilisten.
Tipp : Die Großglockner Hochalpenstraße öffnet um 6 Uhr morgens seine Pforten - wer Stress vermeiden will, sollte schon etwas früher dort zu sein. Wetter: Sonne, Wolken oder Regen? Hier geht es zur Webcam, sie können sich jederzeit live ein Bild vom Wetter machen.

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