Nachwuchs von

Conchita Wurst im Talk

Ich bin ein Mann. Ich bin eine Frau. Und irgendwann will ich ein Kind.

Conchita Wurst © Bild: NEWS/Ricardo Herrgott

Es war die hitzigste gesellschaftspolitische Debatte der letzten Wochen. Soll es Homosexuellen erlaubt sein, Kinder zu adoptieren? Ausgerechnet der konservative, tief katholische Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) preschte vor, sprach sich für eben dieses Recht für gleichgeschlechtliche Paare aus. Damit stieß er in seiner Partei allerdings auf wenig Gegenliebe. Parteichef und Vizekanzler Michael Spindelegger erklärte: "Mit einem Interview ändert man keine Parteilinie." Klubchef Reinhold Lopatka bezeichnete die Forderung als "überflüssig".

Jetzt äußert sich auch unsere Song-Contest-Starterin Conchita Wurst zu diesem Thema. "Dass in Österreich überhaupt darüber diskutiert wird, ob zwei Menschen, die einander lieben, ein Kind haben dürfen, ist absurd. Das sollte doch längst ganz selbstverständlich sein", so die Künstlerin. Hinter ihrem aufsehenerregenden Äußeren aus langen Wimpern, wallender Mähne und dichtem Bart steckt der 25-jährige Tom Neuwirth, der seine Homosexualität schon vor Jahren öffentlich machte. "Es können auch Hetero-Paare schreckliche Eltern sein." Das Argument, dass Kinder homosexueller Paare von Gleichaltrigen geärgert oder gemobbt werden könnten, lässt Neuwirth-Wurst nicht gelten. "Eltern haben die Verpflichtung, ihre Kinder zu sozial kompetenten Menschen zu erziehen. Dazu gehört auch, dass sie andere nicht hänseln dürfen, egal ob sie schwul sind oder eine dicke Brille tragen."

Ihre Eltern sind ihre besten Freunde.

Ob sie selbst einmal Kinder haben will? "Ja warum denn nicht, ich schließe grundsätzlich nichts aus", erklärt die Sängerin. "Ich habe Kinder wahnsinnig gerne. Wenn Freunde mit ihren kleinen Zwergen zu Besuch kommen, dann verstehe ich mich sehr gut mit ihnen. Aber ich merke auch, dass ich schnell überfordert bin. Ich denke, da muss ich noch ein paar Lenze reifen."

Neuwirth ist als Sohn einer Gastwirtsfamilie in Bad Mitterndorf in der Steiermark aufgewachsen. Eine sehr behütete Kindheit sei es gewesen. "Meine Eltern sind meine besten Freunde", schwärmt er. "Ich hatte ein familiäres Umfeld, wie ich es mir nicht besser hätte wünschen können. Für meine Familie war es nicht immer leicht, einen Sohn zu haben, der sich entschlossen hat, hauptberuflich eine Frau zu sein. Aber sie verschließen sich nicht davor. Und jetzt diskutiere ich mit meiner Mutter, ob sie meine Kleider ausborgen kann."

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS in Ihrem Zeitschriftenhandel oder als E-Paper Version.

Kommentare

Für all jene die es immer noch nicht wissen: Thomas N. ist ein ganz normaler( hoch talentierter ) Mann und hat seinerzeit als solcher auch bei Starmania mitgemacht.
Conchita Wurst ist eine Kunstfigur, geschaffen von Thomas N.
Ob nun hetero oder schwul tut ja wohl nichts zur Sache, ausser man gehört zu jenen die noch immer nicht mit gleichgeschlechtlicher Sexualität können.

Laleidama

ist Thomas Neuwirth nun ein TS oder nicht..???

Das einzig Widerliche hier sind die Postings. Ob Mann oder Frau, ob hetero oder homosexuell, im Vordergrund steht der Mensch.
Wer das im 21. Jahrhundert noch immer nicht verstanden hat, hat auch keine Berechtigung hier beleidigend und menschenverachtend zu posten. Nur Menschen mit fehlender Intelligenz und unterirdischem Niveau verhalten sich so in einem öffentlichen Forum.

Alleine das Wort Sängerin finde ich schon sehr seltsam im Zusammenhang mit Hr. Neuwirth ?? Da gefällt mir das auf Wikipedia schon besser ist ein österr. Sänger und Travestiekünstler Punkt !!
Aber ganz ehrlich ein Kind großziehen mit welchen Werten soll das Kind denn aufwachsen. Alleine was das Kind aller Wahrscheinlichkeit im Kindergarten und später in der Schule mitmachen würde Mobbing??

derpradler

einfach widerlich!

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