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Alpakas, die Delfine der Erde

Wie Alpaka-Wanderungen uns gut tun und gegen Stress wirken

Alpakas © Bild: Lichtpunkt

Lustig schauen sie drein. Sie können ganz schön eigenwillig sein. Wobei sie gerade dann besonders gelassen wirken. Alpakas sind beliebte Therapietiere. Eine Wanderung mit ihnen kann ganz wunderbare Auswirkungen auf unser Seelenleben haben.

Alpakas
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Alpakas sind aus den südamerikanischen Anden stammende Kamele, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet werden. Die Tiere finden sich allerdings auch außerhalb Perus gut zurecht und werden etwa in unseren Breiten ganz anders eingesetzt als in ihrer Heimat.

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Alpakas sind intelligente Tiere. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre Sensibilität aus, durch die sie die Stimmung und Situation, in der sich die Menschen in ihrer Umgebung befinden, erfassen und damit spielen können. Eine Eigenschaft, die Alpakas zu großartigen Therapietieren - ähnlich wie Delfine - macht. Es heißt, einem Alpaka in die Augen zu sehen, würde das Tür zur Seele öffnen. Ein esoterisch anmutender Ansatz, der sich allerdings in der Arbeit mit den Tieren und in dem Zusammentreffen mit ihnen deutlich erkennen lässt.

Alpakas
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Erfahrungen mit Alpakas sammelt man am besten bei einer geführten Wanderung. Gemeinsam mit anderen Menschen nimmt man einen Alpaka an seine Seite und versucht, mit ihm einen Weg zu gehen. Das Spannende dabei: Die Tiere spüren genau, in welchem Zustand die Personen, die sie führen möchten, sind. Dementsprechend reagieren sie. Ist eine Person gestresst? Will sie dem Tier ihren Willen aufzwingen? Ist sie zu wenig bestimmend? Ist sie verunsichert? Es kann sein, dass sich das Alpaka genau deshalb keinen Millimeter von der Stelle bewegt. Die Kontaktaufnahme und das Einlassen auf die Begegnung mit den Tieren macht einen großen Unterschied. Gerade - aber nicht nur - für Kinder ist diese Erfahrung ein nachhaltiges Erlebnis.

Alpakas
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Dabei wird den "Wandernden" von ausgebildeten Helfern unter die Arme gegriffen. Gabriele Horvat ist eine solche Begleiterin. Sie bietet in Kooperation mit ihrer "Lichtpunkt"-Praxis im niederösterreichischen Karlstetten Wanderungen mit Alpakas an und kann von ganz wunderbaren Ergebnissen berichten. "Die Begegnung mit Alpakas in der Natur kann die Selbstheilungskräfte mobilisieren und das Immunsystem unterstützen. Es werden außerdem Selbstverantwortung und Selbstvertrauen von Kindern und Erwachsenen aufgebaut. Zudem werden Klarheit und zielorientiertes Handeln gefördert."

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Das Zusammentreffen mit Alpakas wird unter anderem bei Lebenscoaching, als Therapiebegleitung oder auch als Burnout-Prävention eingesetzt. Auch im Stressmanagement gewinnen die Tiere an Bedeutung. Es muss aber gar nicht soweit kommen: Auch wenn man noch nicht in einer solchen Ausnahmesituation ist, tut eine Wanderung mit Alpakas der Seele gut. Durch die Natur zu streifen, in sich zu gehen, sich auf die Tiere und die Natur einzulassen - das kann eine anstrengende Arbeitswoche oder aufgestauten Ärger ganz schnell verpuffen lassen. Einfach mal ausprobieren!

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