Fakten von

Zwölf Kubaner erreichen
Florida mit Holzboot

Verbleib in USA nach Gesetzesänderung ungewiss

Mit einem kleinen Holzboot sind zwölf Menschen von der sozialistischen Karibikinsel Kuba nach Florida gelangt. Sie seien die ersten Kubaner, die in diesem Jahr angekommen seien, berichtete die Zeitung "El Nuevo Herald" am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf die Behörden.

Die zehn Männer und zwei Frauen waren demnach vor etwa einer Woche in Punta Alegre an der Nordküste Kubas aufgebrochen und am Dienstagmorgen auf der Insel Matecumbe angekommen, die zur Inselkette Florida Keys gehört.

Die Kubaner hätten sich in gutem körperlichen Zustand befunden, zitierte die Zeitung Adam Hoffner von der Grenzpatrouille. Unklar war zunächst, ob sie nun in den USA bleiben können. Vor mehr als einem Jahr war das Gesetz abgeschafft worden, wonach Kubaner als Flüchtlinge anerkannt wurden, wenn sie es auf US-Boden schafften. Auf dem Meer Aufgegriffene mussten indes nach Kuba zurückkehren. Zuletzt seien im Dezember Kubaner per Holzboot in die USA gelangt, berichtete die Zeitung weiter.

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