Zweijährige starb in Linz an Meningitis: Obduktionsergebnisse sollen Klarheit liefern

Mädchen starb wenig Stunden nach der Einlieferung Facharzt vermutet Meningokokken-Erreger bei Kind

Zweijährige starb in Linz an Meningitis: Obduktionsergebnisse sollen Klarheit liefern © Bild: APA/Mohsburg

Ein zweijähriges Mädchen aus Oberösterreich ist an Meningitis gestorben. Die genaue Todesursache sei eine Blutvergiftung gewesen, bestätigte Rudolf Schwarz, Facharzt an der Linzer Kinderklinik. Klarheit soll das Obduktionsergebnis bringen. Aufgrund des Krankheitsverlaufs deute jedoch vieles auf einen Meningokokken-Erreger hin, erklärte Schwarz im Gespräch mit der APA.

Das Kind hatte in der vergangenen Woche schwere Fieberschübe bekommen. Die Zweijährige wurde mit dem Notarzthubschrauber in die Linzer Kinderklinik geflogen. Die Ärzte auf der Intensivstation versuchten alles, um das Kind zu retten. Das Mädchen starb jedoch einige Stunden nach der Einlieferung ins Spital.

"Manche bakterielle Erkrankungen verlaufen sehr schnell", erläuterte Schwarz. Auch bei dem Mädchen sei alles sehr rasch gegangen. Anzeichen für eine beginnende Meningitis, wie etwa ein starrer Nacken, seien nicht mehr aufgetreten.

(apa/red)