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Zehn Jahre nach Kercher-Mord: Amanda Knox gedachte Meredith

"Ich bin für die zusammen verbrachte Zeit dankbar"

Zehn Jahre nach dem Mord an der Austauschstudentin Meredith Kercher im italienischen Perugia hat die vor Gericht freigesprochene US-Amerikanerin Amanda Knox der Britin gedacht. In einem vom US-Magazin "Westside Seattle" veröffentlichten Beitrag erklärte sich Knox "dankbar" für die "glückliche Zeit", die sie mit Kercher in Perugia verbringen konnte.

Knox sagte, sie habe das "Recht", um Meredith trauern zu dürfen. Ihrer Ansicht nach ist Kercher von einem "Dieb" vergewaltigt und getötet worden, der in ihre Wohnung eingedrungen sei. Die Erinnerungen an die schöne Zeit gemeinsam in Perugia seien von den schrecklichen Fotos der Obduktion, von den Beleidigungen und den Morddrohungen, die sie erhalten habe und immer noch erhalte, überschattet.

"Es deprimiert mich, zu wissen, dass alles was ich über Meredith sage, oder nicht sage, kritisiert wird. Es deprimiert mich noch mehr, dass Meredith heute nicht hier ist, während sie es verdient hätte, hier zu sein. Sie fehlt mir und ich bin dankbar für die Erinnerung an die glücklichen Momente, die wir zusammen verbracht haben", schrieb die 30-jährige Knox.