Winter von

Schneefall: Behinderungen auf Kärntner Straßen

Kettenpflicht auf Passstraßen, aber auch in Tälern

Schneefall hat Donnerstagfrüh zu einigen Behinderungen auf Kärntens Straßen geführt. Laut Informationen des ÖAMTC blieben auf der Südautobahn (A2) immer wieder Fahrzeuge hängen. Kettenpflicht herrschte sowohl auf den meisten Passstraßen, als auch auf der Drautal Straße (B100) im Bezirk Spittal.

Konkret gab es auf der A2 zwischen dem Packsattel und Klagenfurt immer wieder Probleme, zwischen Griffen und St. Andrä im Lavanttal mussten am Vormittag Lkw sogar Ketten anlegen. Auf der Tauernautobahn (A10) wurde ein Unfall im Wolfsbergtunnel bei Spittal an der Drau gemeldet, in diesem Bereich gab es auch Probleme wegen des Winterwetters. Auch auf der S37 im Norden von Klagenfurt staute es sich. Auf den Bundesstraßen in den Bezirken Klagenfurt-Land und Völkermarkt wurden in den Morgenstunden Probleme wegen hängen gebliebener Fahrzeuge gemeldet.

Schneekettenpflicht herrschte Donnerstagfrüh auf den Passstraßen: Auf der Nassfeldstraße bei Hermagor, am Loiblpass, auf der Turracher Straße und am Katschberg galt sie für alle Fahrzeuge, auf einigen weiteren Straßen gab es Kettenpflicht für Lkw. Doch auch auf Straßen in den Tälern ging am Donnerstagvormittag ohne Schneeketten nichts, etwa auf der Drautal Straße im Bezirk Spittal und im Metnitztal (Bezirk St. Veit).

Bereits am Mittwochnachmittag hatte Schneeglätte zu einem schweren Verkehrsunfall geführt: Ein 52-jähriger Forstarbeiter aus St. Johann im Pongau (Salzburg) war mit einem Auto im Gemeindegebiet von Weißensee (Bezirk Spittal) auf einem abschüssigen Güterweg unterwegs, als er auf der Schneefahrbahn ins Rutschen kam. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und stürzte sich überschlagend etwa 60 Meter in ein steiles Waldstück ab. Der Lenker und seine zwei Mitfahrer, ein 40-jähriger und ein 60-jähriger Forstarbeiter, ebenfalls aus St. Johann, wurden schwer verletzt ins Krankenhaus Spittal gebracht.

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