Werner Königshofer von

FPÖ-Politiker "mundtot"

Verhetzungsvorwürfe: Abgeordneter nimmt seine Homepage vom Netz

Werner Königshofer - FPÖ-Politiker "mundtot" © Bild: Parlamentsdirektion/Wilke

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Werner Königshofer hat seine eigene Homepage vom Netz genommen. Auf dieser hatte er wiederholt Inhalte publiziert, die ihm unter anderem den Vorwurf der Verhetzung und der nationalsozialistischen Wiederbetätigung einbrachten.

"Aufgrund verschiedener Anzeigen und Klagen, welche darauf abzielen, diesen oftmals unangenehmen Abgeordneten mundtot zu machen, musste diese Webseite vorläufig vom Netz genommen werden", lautet nun die Mitteilung auf www.koenigstiger.at an seine "Freunde und Feinde". Es werde "im Namen von Demokratie und Meinungsfreiheit" zügig an der Neugestaltung gearbeitet.

E-Mail an "alpen-donau.info" weitergeleitet
Im März war der Tiroler Politiker vom Wiener Anwalt Georg Zanger und dem Kriminalbeamten und Datenforensiker Uwe Sailer auch nach dem Verbotsgesetz angezeigt worden, weil er den Betreibern der Neonazi-Homepage "alpen-donau.info" eine codierte - und damit zu ihm rückverfolgbare - E-Mail weitergeleitet haben soll . Dass nicht er, sondern Sailer die Nachricht an die Neonazis geschickt habe, darf Königshofer aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Wiener Handelsgerichts seit Juni nicht mehr behaupten.

Kommentare

RobOtter

\"Wer mit den Hunden schlafengeht... ...darf sich nicht wundern dass er mit Flöhen aufwacht"

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