Ermittlung von

Leichenteile in Hamburg gefunden

Seit Anfang August zwölf Leichenteile gefunden

Polizeitaucher haben am Mittwochnachmittag in Hamburg einen weiteren Leichenteil geborgen.

Ein Zeuge habe den Fund in der Billwerder Bucht in Rothenburgsort am frühen Mittwochnachmittag gemacht und die Beamten informiert, teilte die Polizei mit. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit besteht ein Zusammenhang zu den in den vergangenen Tagen aufgefundenen Leichenteilen."

Der Körperteil wurde in das Institut für Rechtsmedizin gebracht. In Hamburg sind damit seit Anfang August zwölf Leichenteile gefunden worden. Sie lagen teils mehr als 20 Kilometer voneinander entfernt. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter sein Opfer gezielt über die Gewässer der Stadt verteilt hat.

Am Dienstag hatte ein Fußgänger im Billekanal einen Frauenkopf gefunden. Ein DNA-Test soll bis zu diesem Donnerstag klären, ob der Kopf zu der Leiche der vermissten Frau gehört. Dass der Kopf schon länger im Wasser gelegen habe, könne das Testverfahren erschweren, hieß es. Die Polizei will die Suche nach Leichenteilen auch in den nächsten Tagen fortsetzen.

Das Opfer ist laut Polizei eine 48 Jahre alte Frau aus Äquatorialguinea. Sie hat nach bisherigen Erkenntnissen im Stadtteil St. Georg als Prostituierte gearbeitet.

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