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Baby nach Geburt ertränkt

29-Jährige ließ Neugeborenes in Badewanne liegen - jetzt muss sie vor Gericht

Vorarlberg - Baby nach Geburt ertränkt © Bild: APA/Gindl

Eine 29-jährige Vorarlbergerin muss sich am Landesgericht Feldkirch wegen der Tötung ihres neugeborenen Kindes verantworten. Die Frau soll das Baby in der Badewanne liegen gelassen haben, wo sie es zuvor ohne ärztliche Hilfe allein zur Welt gebracht hatte. Der Kindsvater gab an, nichts von der Schwangerschaft gewusst zu haben, berichteten Vorarlberger Medien am Mittwoch. Die 29-Jährige zeigte sich geständig, hieß es.

Die Frau, die ihre Schwangerschaft laut den Berichten lange nicht wahrhaben wollte, soll am Tag der Geburt Mitte Februar 2011 über Bauchkrämpfe geklagt haben. Sie nahm in der Wohnung ihres Freundes ein Bad, wo die Wehen einsetzten. Sie brachte das Kind zur Welt und sei dann in der Wanne liegengeblieben. Warum sie ihr Kind nicht aus dem Wasser holte, daran habe sie keine Erinnerung. Das laut Expertise völlig gesunde Baby blieb unter Wasser und starb. Ein psychiatrisches Gutachten bescheinigte der Frau zum Tatzeitpunkt ein beeinträchtigtes Dispositionsvermögen.

Auf die Tötung eines Kindes bei der Geburt stehen zwischen einem und fünf Jahren Haft. Das Strafgesetzbuch berücksichtigt mit diesem geringen Strafrahmen, dass die Mutter sich während oder nach der Geburt in einem Ausnahmezustand befindet.

Kommentare

Wahnsinn Anstatt das Baby in eine Babyklappe zu legen, lässt sie das Kind ertrinken,.... Kinderkriegen ist auch wirklich für jedermann erlaubt - egal wie beschränkt die Menschen sind,... solche Frauen sollten unterbunden werden,...
und andere Frauen wünschen nichts sehnlicher als ein Kind - doch diesen Frauen wird dieses größte Glück oftmals verwehrt.... die Welt ist einfach ungerecht,... traurige Gestalt..!

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