Versorgungsbezug für Klestil-Witwen: 6.900 Euro für Edith, 1.700 für Margot Klestil

Kleinerer Betrag durch eigenes Erwerbseinkommen Maximalbezug regelt Pensionszuwendung

Der Ministerrat hat die Versorgungsbestimmungen für Edith Klestil und Margot Klestil-Löffler beschlossen. Demnach bekommt die erste Frau des am 6. Juli verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil 6.900 Euro (brutto) monatlich, die Witwe nur 1.700 Euro. Grund dafür ist, dass Margot Klestil-Löffler im Gegensatz zu Edith Klestil über ein eigenes Erwerbseinkommen verfügt.

Grundsätzlich wären dem Bundespräsidenten laut den Unterlagen des Ministerrats 21.465 Euro an monatlicher Pension zugestanden. Klestils erster Ehefrau ohne eigenes Erwerbseinkommen würden eigentlich 60 Prozent davon zustehen. Allerdings kommt noch eine zweite Regel zur Anwendung: Der Maximalbezug ist mit der doppelten Höchstbeitragsgrundlage gedeckelt. Das heißt, sie erhält 6.900 Euro statt der theoretisch möglichen 12.879 Euro.

Vergleichsweise bescheiden fällt hingegen die Pensionszuwendung für Margot Klestil-Löffler aus. Sie verfügt derzeit in ihrer Funktion als Diplomatin über ein eigenes Erwerbseinkommen von 5.199,50 Euro. Dieses wird von der Maximal-Pension - also den 6.900 Euro - abgezogen, womit eine Witwenpension von 1.700,50 Euro übrig bleibt. (apa)