Vergewaltiger auf freiem Fuss von

Fußfessel für Sextäter

Verurteilter Vergewaltiger muss nicht ins Gefängnis. Opfer: "Er bereut bis heute nichts"

Vergewaltiger auf freiem Fuss - Fußfessel für Sextäter © Bild: APA/Neubauer

Ein ehemaliger Hundeausbildner in Salzburg, der 2005 und 2006 ein damals 15- bzw. 16-jähriges Mädchen mehrfach vergewaltigt und sexuell missbraucht hat, muss nicht ins Gefängnis. Am Oberlandesgericht Linz wurde nun entschieden, dass er die rechtskräftige Strafe von zwei Jahren teilbedingter Haft (acht Monate davon unbedingt) zu Hause mit einer elektronischen Fußfessel verbüßen darf.

OLG-Vizepräsidentin Elisabeth Nagele bestätigte der APA entsprechende Berichte der Zeitungen "Kurier" und "Kronenzeitung". Der Bescheid des Oberlandesgerichtes wird in den nächsten Tagen vollzogen, sagte der stellvertretende Anstalts-Leiter Oberstleutnant David Klingbacher zur APA. Die Fußfessel wurde nur unter bestimmten Auflagen bewilligt, die aber weder Klingbacher noch Nagele nennen wollten. Mit den Auflagen "sollen risikobegünstigende Faktoren verhindert werden", so Nagele.

"Wohlverhalten" des Verurteilten
Das spätere Opfer hatte den Hundetrainer in einem Abrichtekurs kennengelernt und war später zu ihm und seiner Gattin gezogen. Dort soll er das Mädchen 2005 und 2006 insgesamt fünfmal vergewaltigt haben, ehe es auszog und die Sache anzeigte. Der heute 51-Jährige wurde 2007 rechtskräftig zu zwei Jahren Haft verurteilt, davon acht Monate unbedingt. Doch ins Gefängnis musste er nie. Vor einigen Monaten wurde dann seitens der Justiz sogar der unbedingt verhängte Haftteil von acht Monaten auf sechs Monate reduziert - wegen "Wohlverhaltens" des Verurteilten.

"Er bereut bis heute nichts"
Der ehemalige Hundeausbildner beantragte dann die Verbüßung mit Fußfessel im elektronisch überwachten Hausarrest. Dies wurde im Juli von der Justizanstalt Salzburg abgelehnt. Doch der 51-Jährige berief dagegen, und das Oberlandesgericht gab am 8. August der Beschwerde statt. Nähere Details wollte Nagele nicht nennen, weil dies eine nicht öffentliche Angelegenheit sei. Das Opfer ist über die Entscheidung empört. "Er bereut bis heute nichts", sagte die Frau zum "Kurier".

Kommentare

Ich würd nicht so schnell urteilen????? ich würde nicht so schnell urteilen - warum ist dieser Mann überhaupt seit 7 jahren frei - hätte er da nicht schon lange rückfällig werden können? - wenn er doch so ein Schwerverbrecher ist - warum wurde er nicht gleich eingesperrt - die Familie des Mannes ist auch zerstört - schon mal was gehört vom Justizirrtümern - ? ich bin für totale Kastration bei Vergewaltigern - aber nur wenn es 1000fach bewiesen ist - habt ihr schon mal ein Vergewaltigungsopfer gesehen, daß bei einer Verhandlung life dabei ist? ich nicht - aber in diesem Fall war das Opfer dabei - da frag ich mich??????????

Dieses Grichtsurteil ist eine Schweinerei! Man sollte die Richter durch die Ober-Staatsanwaltschaft auf Eignung überprüfen lassen.

wintersun melden

Das bekommt man also für mehrfache Vergewaltigung? Das nenne ich einen Freifahrtschein zum Vergewaltigen! Wie gedemütigt muss sich das Opfer eigentlich vorkommen? Aber ich denk mir sowieso seit Jahren dass unser Justizsystem nicht ganz richtig läuft...

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Re: Das bekommt man also für mehrfache Vergewaltigung? genauso ist es leider. Die wahrlichen Opfer werden auch noch von mehreren Seiten verhöhnt, während sogar die Verurteiltten psychologische Betreuung, Berufsausbildung...... aber so lange es Menschen gibt, die z.B. der Ansicht sind, dass Frauen in Jeans eh nicht vergewaltigt werden können (wegen der Hose) oder die neuesten Aussagen eines Politikers in den USA - wird sich leider nichts ändern. Traurig, aber wahr. Da wundert man sich noch über Selbstjustiz

günza melden

Re: Das bekommt man also für mehrfache Vergewaltigung? also ich wundere mich nur über so ein Urteil. Selbstjustiz ist da so ein Fall. Wenn du dem Arsch auch nur ein Haar krümmst gehst wahrscheinlich sofort einsitzen. Da bekommst dann sicherlich keine Fußfessel.

Das Urteil in seiner Gesamtheit ist ja eine Watschn- - 2 Jahre teilbedingt für mehrfache Vergewaltigung.

Jetzt darf dieser Unhold weiterhin mehr oder weniger frei sein Unwesen treiben...

Das macht mich sprachlos und wütend zugleich.

Ein Verbrecher wird mit Samthandschuhen angefasst und das Opfer gleichzeitig damit nochmals von Staatler Hand verhöhnt und gedemütigt.

Unsere Justiz sollte sich mal allen Ernstes Gedanken machen, aber da verlangt man teilweise unmögliches.

Noch schlimmer ist, - eine ganze Ortschaft schaut weg und tut so als ginge es keinen was an, unter dem Motto- "mein Kind is nix passiert- also was solls"

BESCHÄMEND

Wie wär\'s, wenn die Medien mal das Foto von dem Mann veröffentlichen. Wenn die Justiz schon nicht für Gerechtigkeit sorgt, dann soll die Öffentlichkeit vor dem Mann gewarnt werden.

Fußfessel Mann sollte Hin in Zwangsarbeit schicken mit eine Tolle Kugel aus Eisen als Fußfessel

Schandurteil hat dieser Verbrecher Freunde in der Politik oder Justiz, dass es so geschond wird ???

selbstverständlich gilt für Politik u. Justiz die UNSCHULDSVERMUTUN G

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