Fakten von

Umstrittener Freiheitlicher 3 - FPÖ: "Hervorragender Kandidat"

FP-Generalsekretär Hafenecker: "Verwerflich und widerwärtige" Hatz der Opposition

Die FPÖ hat am Mittwochabend die Kritik an der Ernennung von Hubert Keyl zu einem der Kandidaten für den Posten eines Richter am Bundesverwaltungsgericht scharf zurückgewiesen. Keyl sei "ein hervorragender Kandidat", erklärte FP-Generalsekretär Christian Hafenecker in einer Aussendung. Er sieht eine "Hatz" vonseiten der Opposition, diese sei "verwerflich und widerwärtig".

"Die Sensationslust, welche die Opposition aus ihrem Tiefschlaf der politischen Verantwortung weckt, um etwas Aufmerksamkeit in der Medienwelt zu erheischen, erinnert mittlerweile wahrlich an die mittelalterliche Inquisition. Hier werden untadelige Staatsbürger mit besten Qualifikationen auf den Scheiterhaufen gestellt - unter Gejohle die Lunte herumgereicht", erklärte Hafenecker.

Die Voraussetzungen für einen Richter am Bundesverwaltungsgerichtshof seien für den Bewerber "mannigfaltig, anspruchsvoll und schwer zu erfüllen". "Magister Hubert Keyl hat alle Bewerbungsstationen mit Bravour durchlaufen und gilt hiermit, auch durch seinen tadellosen Leumund, als ein hervorragender Kandidat", so Hafenecker. Es könne "wohl nur Missgunst, Neid und Scheinheiligkeit" sein, wenn gegen Keyl "dermaßen gehetzt und intrigiert wird". Dies sei "Parteipolitik der übelsten Sorte". Die Freiheitliche Partei stehe "hinter ihren klugen und befähigten Köpfen" und werde sich "von ihrem Weg für Österreich" nicht abbringen lassen, so der Generalsekretär.

Kommentare