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U-Boot-Mord - Berufungsverhandlung nach Notfall abgebrochen

Laienrichter kollabiert

Der wegen Mordes in einem U-Boot verurteilte dänische Erfinder Peter Madsen muss weiter auf den Ausgang seiner Berufung warten. Kurz vor dem Urteil brach das Gericht die Verhandlung am Freitag ab, weil einer der Laienrichter zusammengebrochen war. Er sei außer Lebensgefahr und wieder bei Bewusstsein, sagte eine Gerichtssprecherin kurze Zeit später.

Doch die Verhandlung könne nicht fortgesetzt werden. Einen neuen Termin konnte das Gericht zunächst nicht mitteilen.

Madsen hatte die schwedische Journalistin Kim Wall vor einem Jahr im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes getötet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die 30-Jährige mit sexuellem Motiv brutal folterte und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord warf.