Tödlicher Reitunfall im Waldviertel: 21-Jährige mit Kopf gegen Baum geprallt

Pferd war mit junger Zahnarzthelferin durchgegangen

Bei einem Reitunfall im Waldviertel ist eine 21 Jahre alte Zahnarzthelferin ums Leben gekommen. Nachdem ihr Pferd durchgegangen war, stieß die junge Frau mit dem Kopf gegen einen über einen Waldweg liegenden entwurzelten Baum, berichtete die Sicherheitsdirektion. Die Reiterin erlitt einen offenen Schädelbasisbruch und war auf der Stelle tot.

Der tragische Unfall ereignete sich laut Polizei in Großweißenbach (Bezirk Zwettl). Die Frau hatte den Austritt auf einer achtjährigen Warmblutmischlingsstute gemeinsam mit dem Besitzer des Tieres, einem 33-jährigen Fliesenleger, unternommen. Schon auf dem Rückweg, wurde der Mann auf einer 16-jährigen Hannoveranerstute von dem anderen Pferd plötzlich galoppierend überholt. Die 21-Jährige hatte offensichtlich die Kontrolle über das Tier verloren.

Das Pferd folgte jedenfalls nicht dem von den Reitern vereinbarten Weg, als sich ein vom Sturm entwurzelter Baum als Hindernis auftat, gegen das die Frau mit dem Kopf prallte. Der 33-Jährige nahm den Unfall selbst nicht wahr, so die Polizei. Er fand die 21-Jährige lurz darauf auf dem Boden liegend vor. Die Spuren des Anpralls waren an dem Baum sichtbar. Für die Zahnarzthelferin kam jede Hilfe zu spät.

Das Opfer des tragischen Unfalles war laut Polizei "ausgebildete Reiterin und als solche Besitzerin eines Reiterpasses". Sie war durch mehrere vorangegangene Ausritte auch mit der Warmblutmischlingsstute vertraut. Außerdem war die 21-Jährige selbst Besitzerin zweier Pferde. (APA/red)