Südafrika von

Elefant attackiert Auto
und verletzt Britin

Touristen verletzten auf Safari im Krüger-Nationalpark den Sicherheitsabstand

Immer wieder vergessen Touristen, dass bei Wildtieren andere Vorsichtsmaßnahmen gelten sollten als bei einem Spaziergang im Streichelzoo. Ende des vergangenen Jahres musste das ein britisches Paar zur Kenntnis nehmen. Im südafrikanischen Krüger-Nationalpark kamen sie mit ihrem Wagen einem Elefantenbullen viel zu nahe und wurden daraufhin von dem Tier attackiert.

Die Attacke vom 30. Dezember wurde von nachfolgenden Touristen mitgefilmt, jetzt tauchte das Video im Netz auf. Zu sehen ist, wie das Paar dem riesigen Tier mit geringem Abstand folgt. Plötzlich dreht sich der Elefant um, wackelt drohend mit den Ohren und attackiert schließlich das Auto, in dem die Touristen sitzen. Wie Spielzeug dreht er den kleinen Wagen aufs Dach und rollt ihn förmlich von der Straße.

Als er schließlich ablässt, können die Briten befreit werden. Die Frau wurde bei der Attacke von einem Stoßzahn des Tieres am Oberschenkel verletzt und musste ins Krankenhaus geflogen werden.

Bulle erlegt

Nationalpark-Leiter William Mabasa stellte fest, dass die Touristen dem Tier viel zu nahe gekommen wären. "Es sind große Tiere", sagte er dem "Independent", "es gibt keinen Grund, so nahe an sie heranzufahren." Dennoch wurde der Bulle nach der Attacke erlegt. Er hatte schon mehrfach Autos angegriffen.

Kommentare

Das ist doch ungeheuerlich!!!! Der Elefant wird erschossen, weil Touristen zu dämlich sind den Sicherheitsabstand einzuhalten! Wahnsinn! Wenn ein Tier sich bedroht oder belästigt fühlt flüchtet es entweder oder es greift an.Das weiß doch jeder Vollidiot.Die Menschen provozieren ja oft die Angriffe selbst und das Tier wird nach der Attacke erschossen.Ja, der Mensch darf eben alles!

Ignaz-Kutschnberger

Also wenn ich mir die Videos hier so anschau ....würden mir die Idioten mit ihren Blechkonserven ständig hinterher fahren, täte ich die auch mal in den Boden stampfen!!

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