Warum sind Katzenvideos so beliebt?

Die Indiana University Bloomington hat der Frage eine Studie gewidmet

Katzenvideos scheiden die Geister. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Aber man kann ihnen einfach nicht entkommen. Nun hat sich sogar eine US-amerikanische Universität mit ihnen beschäftigt.

von Ein Katze liegt herum. © Bild: iStockphoto.com

Egal ob Crumpy Cat, Lil Bub oder No-Name-Katzen. Menschen lieben Videos, in denen unsere vierbeinigen Freunde vorkommen. Dies ist nun sogar wissenschaftlich belegt, denn die Indiana University Bloomington hat im Zuge einer Studie den Katzenvideo-Konsum von insgesamt 7.000 Probanden getestet.

Die Studienleiterin Jessica Gall Myrick rechtfertigt die Untersuchung auf der Uni-Webseite. "Manche Menschen denken vielleicht, dass Katzenvideos nicht ernst genug für wissenschaftliche Untersuchungen sind. Fakt ist aber, dass sie eines der größten medialen Phänomene sind. Wenn wir die Einflüsse des Internets auf uns und unsere Gesellschaft besser verstehen wollen, können Wissenschaftler den medialen Cat Content nicht mehr ignorieren", erklärt die Medienwissenschaftlerin, die selbst keine Katzen hat, dafür aber einen Mops.

Die Befragung der Studienteilnehmer ergab, dass sich der Großteil von ihnen energiegeladener, positiver und vor allem weniger traurig oder ängstlich fühlte, nachdem sie sich Katzenvideos angeschaut hatten. Die Studie ergab zudem, dass vor allem schüchterne Menschen häufig Cat Content konsumieren.

Unklar ist, wie repräsentativ die Studie ist, da die Mehrheit der Teilnehmer, die unter anderem über die populäre Katze Lil Bub und ihren Besitzer Mike Bridavsky darauf aufmerksam wurden, wohl ohnehin Katzen-affin ist.

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