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Trumps Zölle kosten in USA bis zu 150.000 Jobs

Neue Jobs in Stahlindustrie, aber andere Branchen würden leiden

Die angekündigten Zölle auf Stahl und Aluminium kosten nach Einschätzung der Experten von Moody's Analytics bis zu 150.000 Jobs in den USA.

Als Folge der Pläne von US-Präsident Donald Trump könnten zwar 10.000 bis 15.000 Stellen bei Stahl- und Aluminiumherstellern entstehen, sagte der Chefvolkswirt des Analysehauses, Mark Zandi, am Mittwoch.

Zugleich könnten aber in anderen Branchen 50.000 bis 60.000 Arbeitsplätze wegfallen, selbst wenn es nicht zu Vergeltungsmaßnahmen anderer Staaten komme. Sollten die Handelspartner der USA dagegen mit einer "verhältnismäßigen Antwort" reagieren, könnten sogar 100.000 bis 150.000 Jobs vor allem in der Industrie verloren gehen.

Trump hatte in der vergangenen Woche angekündigt, Stahl und Aluminium bei der Einfuhr in die USA mit neuen Zöllen zu belegen. Er rechtfertigte den Schritt mit Gründen der nationalen Sicherheit. Die Pläne haben weltweit Angst vor einem Handelskrieg geschürt. Die EU-Kommission erklärte, sollte es zu den Abgaben kommen, werde man europäische Arbeitsplätze schützen. Für diesen Fall droht die Brüsseler Behörde mit Strafgebühren auf amerikanische Produkte wie Bluejeans oder Erdnussbutter.

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