Fakten von

Strache erzürnt mit Haider-Vergleich

FPÖ-Chef gräbt alte Verschwörungstheorien aus und stellt Mordkomplott in den Raum

Heinz-Christian Strache © Bild: APA/Fotokerschi.at/Werner Kerschbaummayr

Im Wien-Wahlkampf gräbt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nun anlässlich der Asyl-Debatte alte Verschwörungstheorien aus: Auf Facebook verglich sich der Spitzenkandidat mit dem verstorbenen FPÖ-Politiker und Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider und stellte ein Mordkomplott in den Raum.

"Unser Programm war immer richtig!", postete Strache Mittwochabend gemeinsam mit einem alten Haider-Inserat gegen Einwanderung. "PS: Zuerst versuchen sie dich als Extremisten darzustellen, dann versuchen sie dich lächerlich zu machen, dann versuchen sie Rufmord und Kriminalisierung.... Und wenn das alles nicht greift, dann bleibt nur noch Mord! Ich bleibe jedenfalls für Österreich und für meinen Weg auf Kurs und mir treu!", ist dort auch zu lesen.

Unser Programm war immer richtig!PS: Zuerst versuchen sie dich als Extremisten darzustellen, dann versuchen sie dich l...

Posted by HC Strache on Mittwoch, 5. August 2015

Von der politischen Konkurrenz erntete er dafür Häme: "Das ist eine neue Qualität der Paranoia in Straches Weltbild", spottete der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler genüsslich in einer Aussendung.

Verschwörungstheorien, dass eigentlich ein politisch motiviertes Attentat hinter Haiders wenig ruhmreichem Abgang steht, keimen in gewissen Kreisen immer wieder auf. Der BZÖ-Gründer war am 11. Oktober 2008 bei einem Autounfall südlich von Klagenfurt ums Leben gekommen - mit einen Alkoholspiegel von rund 1,8 Promille. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft ergaben eindeutig einen Unfalltod ohne Fremdverschulden.

"Kein Zusammenhang mit Mutmaßungen"

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wollte mit seinem Posting "keinerlei Zusammenhang mit Mutmaßungen zum Tod Jörg Haiders" herstellen - "das sei anderen überlassen", relativierte der Spitzenkandidat für die Wien-Wahl Donnerstagnachmittag. Vielmehr sei der Facebook-Beitrag "eine Aufforderung an die FPÖ-Jäger zur kritischen Selbstreflexion und wurde von mir auch bewusst allgemein formuliert".

Kommentare

Zuerst denken und dann reden. Nicht mit aufgerissenem Maul herumplärren und dann den Blödsinn dementieren. Gilt nicht nur für den Paintballerinus.

Es gibt mehr als genug Ungereimtheiten zu dem Tod von Jörg Haider die Niemand aufklären will. Und recht hatte er mit "wir sind kein Einwanderungsland". Alles wurde durch die jetzigen roten vernichtet. Einheimische haben auch keinen Wert für die . Und Steigbügelhalter sind die unnötigen Grünen. Ich hoffe nur das alle Grüne in diesem Sommer mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren.

giuseppeverdi melden

Bitte um Beantwortung meiner Frage: Wenn erzürnt Strache mit seinem Vergleich? Vielleicht nur die links-linken Blätter wie NEWS, den FALTER und den Standard?

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"...,dann bleibt nur noch Mord", schreibt er. Damit impliziert er, dass J. Haider umgebracht wurde. Dass das nicht der Fall war, wurde in mehreren Gutachten erwiesen. Später rudert er zurück und meint "keinerlei Zusammenhang mit Mutmaßungen ......". Und dass er das anderen überlassen würde.
Sehen Sie den Widerspruch?

Testor melden

Ja richtig -Selbstmord mit alkoholischer Unterstützung. Glücklicherweise sind durch die unverantwortliche Fahrweise keine anderen Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen.

Forest w.

Besser als der Hüpl und VASSILAKOU die nur Geld ausgeben für Sinnloses Essen fürn Hüpl ist es allemal!

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Ja klar, der alkohol....http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/blitzmeldung-haider-7-59-promille-im-magen-sind.html

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Pardon, aber der Kopp Verlag ist für mich nicht relevant. Die sind bekannt dafür, dass sie alle Verschwörungstheoretiker unter ihre Fittiche nehmen.

Ach, ja. Der Alkohol hat schon viele umgebracht.
Sozusagen ein Serienmörder.

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