Stefan Pierer im Interview mit NEWS:
"Ausverkauf der Industrie ist Wahnsinn"

Cross-Chef fordert steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen

Als "Wahnsinn" bezeichnet der Chef der Cross-Holding, Stefan Pierer, den "Ausverkauf der heimischen Industrie" im Zusammenhang mit dem Interesse des britischen CVC-Fonds an Böhler Uddeholm im Interview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS. Pierer will sich mit seiner Cross-Holding an heimischen Kernaktionärskonsortien beteiligen, die " vor dem Ausverkauf an die Heuschrecken schützen," so Pierer in der aktuellen NEWS-Ausgabe. "Es geht darum, ausgezeichnete österreichische Industrieunternehmen, die international positioniert sind, nicht ans Ausland hinauszuverkaufen," erklärt Pierer.

Zustimmung bekundet Pierer für die Idee eines Österreich-Fonds, wie es der Industrielle Hannes Androsch vorgeschlagen hat. "Ich stehe nicht unbedingt der Weltanschauung des Herrn Androsch nahe, aber in diesem Punkt haben wir eine volle Übereinstimmung," so der Cross-Chef in NEWS. "Wir sollten in Österreich überlegen, größere Fondslösungen entstehen zu lassen, ähnlich wie beim Stiftungsrecht, wo die Kapitalsicherung gelungen ist," meint Pierer. Er fordert optimale steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen für solche Fonds. Vorstellen kann sich Pierer eine Zusammenarbeit mit heimischen Banken, aber " sicher nicht gemeinsam mit einem ausländischen Fonds - das schließe ich aus. Denn es ist ja absurd, was sich da abspielt: Sie sehen keinen Unternehmer - es handelt sich oft um anonymes Kapital nach dem Motto: rein und rasch wieder raus," warnt der Industrielle im NEWS-Interview.

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