Start frei für das Kärntner Freiluftderby:
30.500 Fans heizen Klagenfurter Stadion ein

Temperaturen am Gefrierpunkt und Schnee erwartet Rahmenprogramm: Bandauftritte und U11-Spiele

Start frei für das Kärntner Freiluftderby:
30.500 Fans heizen Klagenfurter Stadion ein © Bild: APA/Eggenberger

Am Samstag treffen die Kärntner Eishockey-Clubs KAC und VSV bei einem Freiluft-Derby in der Klagenfurter Hypo-Group-Arena aufeinander. Die Vorbereitungen dafür sind nahezu abgeschlossen. Nachdem zusätzliche 3.000 Tickets ausgegeben wurden, können 30.500 Personen dem Open-Air-Spektakel beiwohnen, das Spiel sehen wollten aber wesentlich mehr Fans. "Wir hätten auch 60.000 Tickets verkaufen können", sagte KAC-Präsident Karl Nedwed gegenüber der APA.

"Wir sind auf Schiene, was noch fehlt, ist der Technikaufbau", erklärte Daniel Greiner, Leiter der Sportpark GmbH, am Donnerstag. Im Stadion installiert werden müssen noch Videowalls, Tonanlagen und Werbebanner. "Das Eis ist fertig, da kann nichts mehr passieren", sagte Greiner. Anreisen werden Fans aus nahezu allen Bundesländern Österreichs und aus Slowenien. "Auch Fanclubs anderer Vereine werden erwartet", meinte der Sportpark-Chef. Für die Sicherheit der Besucher im Stadion sorgen 180 Ordner, Sanitäter und Ärzte werden "nach den offiziellen Richtlinien" vor Ort sein.

Eventuell Verschiebung auf Sonntag
Warm anziehen lautet die Devise, denn die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostiziert Temperaturen am Gefrierpunkt und Schneefälle bis in die Nachtstunden. Sollte das Wetter besonders schlecht ausfallen, muss das Spiel sogar auf Sonntag verschoben werden. Während des Spiels "legt grundsätzlich der Schiedsrichter fest, ob weitergespielt werden kann oder nicht". Regen sei aber besser als Schnee, da dieser die Sicht trübe, Regen aber sofort am Eis festfriere, so Greiner.

Damit den Fans die Zeit vom Einlass ins Stadion um 13.00 Uhr bis zum Spielbeginn um 15.00 Uhr verkürzt wird, warten die Veranstalter auch mit einem dicht gedrängten Rahmenprogramm auf. Drei Bands sorgen für musikalische Unterhaltung, die U11 Mannschaften beider Clubs liefern sich ein 20-minütiges Match und es gibt sogar eine Modeschau des Kärntner Heimatwerks. Nach Spielende wird der Spieler des Abends gekürt, den krönenden Abschluss bildet ein Feuerwerk.

Achtung bei der Anreise!
Wie immer im Fall eines derartigen Besucheransturms gibt es eigene Verkehrsregelungen um und an den Zufahrtsstraßen zum Stadion. Für den Südring gilt ab der Waidmannsdorfer Straße in Richtung Westen Fahrverbot, ausgenommen sind Autos mit "Berechtigungskarte Sportpark". Die Zufahrt ist nur bis zum großen Parkplatz südlich des Stadions möglich. Für den Baumbachplatz an der Ostseite wird ab der Kreuzung mit der Kanaltaler Straße ein Halte- und Parkverbot (ausgenommen Taxi) sowie eine Abschleppzone verfügt. Die Maßnahmen gelten zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und enden drei Stunden nach Spielende.

Die Kosten für das Open-Air-Spektakel belaufen sich auf rund 300.000 bis 350.000 Euro. Die Installierung der Kunsteisfläche wird sich mit etwa 150.000 Euro zu Buche schlagen - darin inkludiert sind auch Unterbau, Banden, Transport, Spieler- und Strafbänke. Für die Veranstaltungskosten - Betriebskosten, Reinigung, Sicherheitsdienst, Marketing - sind zwischen 100.000 und 150.000 Euro eingeplant. Und für einen eventuell notwendigen Rasentausch wären circa 50.000 Euro zu berappen.

(apa/red)