Sport bei Hitze von

Die 5 coolsten Sommersportarten

36 Grad und es wird noch heißer? Kein Problem bei diesen fünf Wasser-Aktivitäten.

Underwater Hockey © Bild: Matt Roberts/Getty Images

Endlich ist der Sommer da. Doch sind die heißen Temperaturen nicht immer ideal. Wenn das Quecksilber im Thermometer unaufhaltsam steigt, schwindet reziprok die Lust, sich zu verausgaben. Ist der oder die Sportbegeisterte an heißen Tagen also dazu verdammt, nur im Schatten zu lümmeln oder maximal ein paar Längen zu schwimmen? Keineswegs. NEWS.AT zeigt fünf trendige Sportarten, bei denen man sich voll einsetzen muss und dennoch stets kühlen Kopf bewahrt.

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Unterwasser-Hockey

Bei dieser 1954 erstmals ausgeübten Mannschaftssportart tritt man im Team Sechs gegen Sechs gegeneinander an. Ausgerüstet mit Schnorchel, Badehaube und Flossen gilt es, einen 1,3 Kilogramm schweren Bleipuck mit Hilfe eines Schlägers ins gegnerische "Tor" zu befördern. Das Tor bezeichnet dabei eine drei Meter breite Metallrinne am Grund des Schwimmbeckens. Körperkontakt ist verboten, schließlich müssen die Sportler selbst entscheiden können, wann sie zum Luftholen auftauchen, ohne dabei behindert zu werden. Die Spielzeit der mittlerweile international organisierten Sportart variiert zwischen 20 und 30 Minuten.

Zu erwähnen ist hier auch das verwandte aber deutlich extremere Unterwasser-Eishockey. Dabei wird in einem zugefrorenen See getaucht und der Puck auf der Unterseite der Eisdecke gespielt. Klingt gefährlich, ist es auch. Aber im Sommer hierzulande schlicht undurchführbar.

Aquathlon

Unter Aquathlon versteht man einerseits die Verbindung von Schwimmen und Laufen, zwei Teilen des klassischen Triathlons, andererseits auch eine weitaus unbekanntere Sportart. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um Unterwasser-Ringen. Zwei Athleten befestigen zusätzlich zum normalen Tauch-Equipment zwei Bänder an den Knöcheln und tauchen durch einen Ring in das quadratische Feld am Beckenboden. Dort gilt es, dem Kontrahenten eines der Bänder abzureißen und wieder auf die Wasseroberfläche zurückzukehren.

Unterwasser-Rugby

Underwater-Rugby
© imago/photoarena/Eisenhuth

Der Name Rugby rührt aus dem intensiven körperlichen Kontakt. Ansonsten finden sich bei dieser Sportart zahlreiche Elemente anderer Disziplinen. Der mit Salzwasser gefüllte Ball hat etwa die Größe eines Handballs und meist das Aussehen eines klassischen Fußballs und muss - wie beim Basketball - durch einen Metallring bugsiert werden. Ein Spiel dauert 2x15 Minuten und die sechs Spieler der Mannschaft müssen sich bemühen, durch geschickte Wechsel und Taktik den Ball immer unter der Wasseroberfläche und in den eigenen Reihen zu halten. Unterwasser-Rugby erfordert eine gute Kondition und gute Tauchfähigkeiten, wird aber bereits seit den siebziger Jahren in Verbänden gespielt. Auch Welt- und Europameisterschaften werden regelmäßig ausgetragen. Alternativ gibt es auch die Varianten Unterwasser-Football bzw. Unterwasser-Fußball.

Kanupolo

Wer nicht ganz so gut im Luftholen ist, aber auch dem kühlen Nass so nahe wie möglich sein will, dem sei Kanupolo empfohlen. Hierbei versuchen zwei Teams zu je fünf Spielern, einen Ball mit der Hand oder dem Paddel möglichst oft im gegnerischen Tor zu versenken, ohne dabei das Kanu zu verlassen. Ein Match dauert 2x10 Minuten. Die Verletzungsgefahr ist dank der Schutzbekleidung niedrig und das Schlagen mit dem Paddel verboten.

Kanupolo
© SAM YEH/AFP/Getty Images

Aquafitness

Wer trotz Riesenpools keine Freunde findet, um die voran beschriebenen Mannschaftssportarten zu betreiben, der findet in Aquafitness eine Lösung. Beim Aquarider etwa wird ein spezieller Ergometer unter Wasser betrieben, beim Nordic Aqua Walking das klassische Nordic Walking ohne Stöcke aber mit speziellen Trichtern (Nordic Aqua Handles) praktiziert. Beiden Sportarten ist gemein, dass durch den Widerstand des Wassers der Körper zusätzlich beansprucht wird und ein Ganzkörpertraining entsteht. Kein Wunder also, dass in der Therapie und Rehabilitation bereits auf diese Konzepte gesetzt wird. An heißen Tagen erfüllt es aber in erster Linie einen Zweck: Es kühlt.

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