Spanien von

Millionen-Schatz retour

Streit beendet: US-Schatzsucher müssen 380-Mio.-Fund aus Kriegsschiff zurückgeben

Spanien - Millionen-Schatz retour © Bild: Corbis (Symbolfoto)

Der jahrelange Streit um einen sagenhaften Fund scheint beendet: Spanien hat am Samstag einen Gold-und Silberschatz zurückerhalten, den US-Schatzsucher vor fünf Jahren geborgen hatten. Der rund 23 Tonnen schwere Schatz aus dem 19. Jahrhundert landete nach Angaben des Verteidigungsministeriums zu Mittag an Bord von zwei spanischen Militärtransportflugzeugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejon nahe Madrid.

Mit der Rückkehr des Schatzes aus fast 600.000 Gold- und Silbermünzen, der rund 380 Millionen Euro wert sein soll, geht ein fünf Jahre währender Streit zwischen Spanien und der US-Firma Odyssey zu Ende. Odyssey hatte im Mai 2007 das Wrack der 1804 vor Portugal versenkten "Nuestra Senora de las Mercedes" geortet und den tonnenschweren Schatz nach Florida gebracht, ohne Spanien zu informieren. Das Unternehmen argumentierte, das Wrack habe sich in internationalen Gewässern befunden. Spanien dagegen beharrte darauf, Anspruch auf den Schatz zu haben, weil er sich an Bord eines spanischen Kriegsschiffes befunden habe und spanischer Besitz sei.

Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit um den wertvollsten bisher vom Meeresgrund geborgenen Schatz, bei dem US-Gerichte Spanien recht gaben. Ein Bundesrichter in Tampa, wo Odyssey seinen Sitz hat und den Schatz lagerte, verdonnerte das Unternehmen schließlich Mitte Februar dazu, den Schatz in dieser Woche an Spanien zu übergeben. Am Freitag starteten dann zwei spanische Herkules-Maschinen von einer US-Airbase in Tampa. Im US-Staat New Jersey und in Kanada waren Zwischenstopps zum Tanken eingeplant.

Wohlbehüteter Transport
Transportiert wird der Schatz in mit Meerwasser und Chemikalien gefüllten Spezialbehältern - die Gold- und Silberstücke wurden bisher nicht trockengelegt, um sie nicht zu beschädigen. Das spanische Verteidigungsministerium warf Odyssey vor, das Gewicht das Schatzes zu niedrig angegeben zu haben: Er habe ein Gewicht von 23 und nicht von 17 Tonnen.

In letzter Minute hatte Peru noch versucht, den Flug zu stoppen, scheiterte aber mit einem Eilantrag vor dem Obersten Gericht der USA. Peru erhebt ebenfalls Ansprüche auf den Schatz, weil die Gold- und Silbermünzen aus Peru stammten. Peru war damals spanische Kolonie.

Kommentare

Maya - eine Sekte - freud 0815 Die Mayas waren keine Sekte, sondern ein Kulturvolk. Außerdem verwechseln sie die Maya mit den Azteken. Die Mayas haben zwar anscheinend auch Menschen geopfert, aber nicht so viele wie die Azteken. Und dann denken sie einmal ins 13.-15. Jh in Europa zurück: Wie viele Judenverfolgungen hat es in dieser Zeit gegeben? Und dann die heilige römische Inquisition, """www.kirchenopfer.de" geht von bis zu 10.000.000 Gefolterten und Getöteten aus. Tausende haben in den Kreuzzügen ihr Leben verloren, darunter Juden und Katharer aus Frankreich und Deutschland. Oder lesen sie den Bericht über die Eroberung Kemptens im 30-jährigen Krieg durch ein Habsburger Heer. Diese und die so genannten Hexen wurden nur aus Lust und Laune umgebracht. Die Indianer hatten eine für uns unverständliche Religion.

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Gold nach Spanien zurück? Die Spanier haben sich für ihre "Eroberungen" und ihre Greueldaten an den Mayas und Inkas noch nie entschuldigt, geschweige denn diesen Ländern etwas zurückgegeben, was sie ihnen gestohlen haben. Und nun haben sie die Frechheit, dieses peruanische Gold für sich zurück zu fordern? Da haben sie ein massives Problem, ihre Geschichte aufzuarbeiten. Schande über Spanien!

freud0815 melden

Re: Gold nach Spanien zurück? wie es aussieht braucht man sich für taten vor ww2 nicht zu entschuldigen und auch nix wiedergutmachen

die indianer wurden von den amerikanern auch nur in reservate gesteckt und bekamen nix. die österreicher besitzen meines wissens auch irgendeinen kopfschmuck-ab und an demonstrieren ein paar indianer aufm stephansplatz auf rückgabe (genau durchgelesen hab ichs nie, denn dass die mayas weg sind, begrüsse ich persönlich, eine sekte die menschen opfert brauch ich nicht)

Ignaz-Kutschnberger
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Neuerlich dem Untergang geweiht... Hurrah...Spanien geht doch jetzt nicht PLEITE...und kann das Geld gleich an das sinkende Griechenland schicken :-) ... Scheinbar stand die kostbare Fracht schon vor 200 Jahren unter keinem guten Stern und ist wie s scheint paar Jahre nach der Bergung nun wieder dem Untergang geweiht...

Ignaz-Kutschnberger
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schön mit dem Popo wackeln... obendrein noch eine interessante Geschichte...zuerst raubten die Spanier die Goldmünzen von Peru, dann nahmen sie kurzfristig die Amis in Beschlag ...jetzt wieder die Spanier und zu guter LETZT bekommen ihn die Griechen, wenn sie brav mit dem Popo wackeln *grins...wie ja schon diese österr. Band singt...

freud0815 melden

Re: Neuerlich dem Untergang geweiht... eigentlich sollte der schatz nun eingeschmolzen und dem volk zur verfügunge gestellt werden oder der EU (die spanier wollten schliesslich mitglied sein)-in spanien leben viele menschen unter dem armutsniveuau von zb at. wenn man in spanien zb arbeitslos ist, bekommt man nach 1 jahr nix mehr-keine notstandshilfe etc etc-da bekommst wenn du glück hast deine miete bezahlt und essen usw von der caritas(dein haus oder whg musst verkaufen). der schatz wird nun irgendwo eingebunkert und es werden unsummen zur bewachung ausgegeben-davon hat keiner was

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