Großbritannien von

Liebesleben ohne Penis

Andrew Wardle hatte bereits hundert Frauen, jetzt bekommt er einen Penis

Der Brite Andrew Wardle ist ohne Penis zur Welt gekommen. © Bild: Screenshot The Sun

Frauen lieben ihn. Und dennoch leidet das Sexleben von Andrew Wardle (39). Denn der Brite ist ohne Penis zur Welt gekommen. Der Geburtsfehler hat Wardle zeitweise so stark belastet, dass er Suizid begehen wollte. Doch jetzt kann er wieder nach vorne blicken: Mit Hilfe einer neuen Operationstechnik soll der 39-Jährige einen funktionierenden Penis erhalten.

Der neue Penis soll aus Haut, Muskeln und Nerven aus seinem Arm entstehen, wie Wardle im Interview mit der Zeitung "The Sun" erzählt. "Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Tag kommen wird. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich tatsächlich einen funktionierenden Penis haben werde", sagt der 39-Jährige.

Bei seiner Geburt lag seine Blase außerhalb des Körpers, der Penis fehlte komplett. 15 Operationen musste Wardle als Kind über sich ergehen lassen, um die Blase in den Unterleib zu verlegen und über einen Schlauch urinieren zu können.

Über 100 Frauen geliebt

Trotz seines Geburtsfehlers ist Wardle ein Frauenschwarm. Mit über 100 Frauen hat der gutaussehende Mann laut eigenen Angaben bereits das Bett geteilt. Darunter seien auch Langzeitbeziehungen gewesen, so der Brite. Richtig anvertraut habe er sich aber nur 20 Prozent seiner Geliebten.

Für seine Verschlossenheit hatte der Frauenschwarm guten Grund: Nicht immer reagierte sein Umfeld positiv auf sein Schicksal. Bereits in der Schule wurde Wardle gehänselt, weil er ständig im Krankenhaus war. Sein Geheimnis bewahrte er aber sorgfältig vor seinen Freunden und Klassenkameraden. "Ich habe mich daran gewöhnt, es zu verbergen. Abgesehen von den Operationen konnte ich wie ein normaler Bub in meinem Alter leben", sagt er.

Später entwickelte sich Wardle regelrecht zum Frauenschwarm. Seine charmante Art und die Tatsache, dass sich nicht alles nur um Sex gedreht habe, sei bei den Frauen gut angekommen, berichtet er. Dennoch gab es einige Tiefschläge für den 39-Jährigen: Seine erste Freundin, die vier Jahre lang mit ihm zusammen war, verließ ihn, weil sie mehr sexuelle Erfahrungen sammeln wollte. Es folgten noch mehr negative Erfahrungen: "Eine Frau schlug mir sogar ins Gesicht. Und eine andere, mit der ich ein Jahr zusammenlebte, betrog mich", sagt Wardle.

Neue Hoffnung

Die Psyche des Briten litt sein Leben lang unter dem Geburtsfehler. Zeitweise waren die Drogen seine einzige Fluchtmöglichkeit. Nach einem Suizidversuch beschloss Wardle sich schließlich Hilfe zu holen. Gemeinsam mit seiner Schwester Michelle Bailey suchte er nach einem medizinischem Ausweg und fand ihn auch: Eine Ärztin vom "University College London" erklärte ihm, dass ein Operation möglich ist. Drei Operationsschritte sind nötig, bis der 39-Jährige einen funktionierenden Penis erhält. Dabei werden Haut, Muskeln und Nerven aus seinem Arm aufgebaut. Eine Pumpe, die mit den Hoden verbunden ist, ermöglicht sogar eine Ejakulation. "Das erste Mal seit Jahren kann ich glücklicher in die Zukunft blicken", sagt Wardle.

Kommentare

bushmaster

DA kann er noch froh sein ,daß er nicht
in Indonesien geboren wurde .

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