Erotische Träume von

Sexfantasien der Österreicher

Welche scharfen Szenarien Herrn und Frau Österreicher so richtig auf Touren bringen

Paar beim Sex © Bild: Thinkstock

Fantasien beflügeln die Erotik und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil des Sexlebens. Woran die Österreicher beim Liebesspiel denken, hat nun eine aktuelle Studie geklärt. Dabei zeigte sich, dass 56 Prozent der Befragten gedanklich "fremdträumen".

Erotik und Fantasie gehören zusammen. Das Casual Dating Portal Secret hat bei den Österreichern in Sachen Sexträume nachgefragt: die Umfrage zeigt, dass viele Österreicher beim Liebesspiel nicht immer mit dem Kopf beim unmittelbaren Geschehen sind. Stolze 56 Prozent räumen ein, sich beim Sex nicht auf den Partner zu konzentrieren. Stattdessen lassen sie sich lieber von erotischen Träumereien inspirieren.

Jeder Dritte hat täglich erotische Fantasien

Erotische Tagträume sind generell weit verbreitet. 30 Prozent hängen ihnen täglich nach, 21 Prozent sogar mehrmals am Tag und 27 Prozent geben sich ihnen immerhin mehrfach in der Woche hin. Sex mit einem Fremden ist dabei für beide Geschlechter ein prickelnder Gedanke: 60 Prozent der Frauen träumen davon und sogar 72 Prozent der Männer. Ebenfalls beliebt ist die Vorstellung vom Sex im Freien - 54 Prozent der Frauen und 63 Prozent der Männer sehnen sich danach. Bei jedem Zweiten dominiert Sexspielzeug die Fantasiewelt.

Frauen spielen für sich die Hauptrolle

Während Männer sowohl stark von Fremden als auch von Bekannten, Kollegen und sogar Prominenten träumen, stellen sich Frauen bei ihren Fantasien häufiger selbst in den Mittelpunkt: Bei 63 Prozent der Frauen spielt die eigene Person eine tragende Rolle, aber nur bei 48 Prozent der Männer. "Shades of Gray" lässt grüßen: Jede zweite Frau fühlt sich in Gedanken von einem dominanten Partner angeturnt, doch nur knapp jeder dritte Mann von einer dominanten Partnerin.

Träume ausleben - Ja oder Nein?

Jeder Zweite möchte seine Fantasien auch in die Realität umsetzen. Neun Prozent der Befragten (Frauen: elf Prozent, Männer: sechs Prozent) wollen ihre Tagträume hingegen auf keinen Fall ausleben. Jeder Dritte würde zwar gerne, findet aber keine Möglichkeit dazu oder wagt es nicht, sich dem Partner zu öffnen. Ganze elf Prozent leben ihre Fantasien ausschließlich anonym aus, z. B. diskret im Internet. Erstaunlich: Oft ist der feste Partner beziehungsweise die feste Partnerin nicht der geeignete Gesprächspartner, wenn es um erotische Dinge geht. Nur 29 Prozent der Befragten tauschen sich mit dem Partner offen über erotische Träume aus. Anders bei der Affäre oder einem One Night Stand: Hier öffnen sich 47 Prozent der Österreicher.

Mit den Gedanken bei jemand anderen

Warum aber denkt jeder Zweite beim Sex nicht an den eigenen Partner? Laut der Umfrage sagen 43 Prozent der 6.000 Befragten, dass der Sex ganz einfach noch prickelnder wird, wenn man auch währenddessen erotische Fantasien hat. 13 Prozent gaben an, nur dann an eine andere Person zu denken, wenn ihnen der aktuelle Partner nicht richtig gefällt. Zusätzliche zwölf Prozent denken beim Vorspiel an andere, „um schneller in Stimmung zu kommen“. Doch nicht jeder driftet gedanklich ab: Immerhin 44 Prozent konzentrieren sich voll und ganz auf ihren Partner – und diese Zahl ist bei Männern und Frauen fast identisch.

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