Sex am Ende von

Wenn ich die Tante Jolesch erwische!

Janina Lebiszczak schreibt als "Pandora" über Sex.

Sex am Ende - Wenn ich die Tante Jolesch erwische! © Bild: NEWS

Er ist unglaublich lustig, unglaublich behaart – und wieder single: Komiker und Simpl-Chef Michael Niavarani. Ich sag's gleich: Ich finde ihn sexy – auch wenn er nicht unbedingt wie ein kantiger Prototyp der Männlichkeit daherkommt. Dafür punktet "Nia" mit melancholischen Muhkuhli-Augen, jeder Menge Grips und mit Humor. Und ich bin mir sicher, ich bin nicht alleine mit meiner Neigung. – Generell ist Niavarani der lebende Beweis für die ungerechte Verteilung der Waffen im Krieg der Geschlechter.

Ein Mann muss nicht schöner sein als ein Aff', das meinte schon die viel zitierte Tante Jolesch. Aber lustig bitte schön und wenn möglich kein Knauserer. Bei Frauen ist das anders, die sollen in erster Linie schlank sein. Ich weiß, wovon ich spreche, ich bin eine Frau und zurzeit eher schön, jedenfalls aus dem derzeit aktuellen Blickwinkel der Gesellschaft. Weil ich langsam immer schlanker werde und darob auch immer interessanter fürs andere Geschlecht und die Welt an sich. Ganz ehrlich: Wie affig ist das denn?

Ich bin derselbe Mensch wie vor 13 Kilo, kaum auszudenken, was passiert, wenn nun weitere sieben minus folgen. Noch mehr blöde Anmachen in der U-Bahn? Manchmal denke ich an die Zeiten zurück, in denen ich so richtig rund war (die sind nicht so lange her, deswegen weiß ich es genau). Stets wurde mein Humor als Hauptattraktivitätsmerkmal genannt. Darf ich in sieben Kilo überhaupt noch lustig sein? Oder gerät dann unsere Weltordnung ins Wanken? Chaos? Anarchie? Ich frag mal Niavarani.

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