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Schulstart: Liste Pilz will mehr Unterstützung für Eltern

Bildungssprecherin Cox und Parteichefin Stern fordern Transparenz bei Kosten

Die Liste Pilz fordert rechtzeitig zum anstehenden Schulstart mehr Unterstützung für die Eltern. Viele Familien könnten sich die notwendigen Mittel nicht leisten, beklagten Bildungssprecherin Stephanie Cox und Parteichefin Maria Stern am Freitag in einer Pressekonferenz. Sie forderten mehr Transparenz bei den Kosten, eine Anpassung der Beihilfen an die Inflation und mehr digitale Lernbeihilfen.

"Kinderarmut in Österreich findet statt", konstatierten unisono Cox und Stern und: "Schule muss man sich leisten können." Dies zeige etwa der jährlich wachsende Ansturm auf das Schulstartpaket für finanzschwache Familien. Die Ausgaben endeten zudem nicht bei den Anschaffungen am Anfang des Schuljahres. Immer wieder fielen Kosten für diverse Projekte, Ausflüge und andere Aktionen an.

Die Liste Pilz will nun Kostenwahrheit, etwa durch ein besseres Monitoring der Ausgaben durch die Schulen selbst. Cox kündigte dahin gehend einen entsprechenden Antrag in der kommenden Sitzung des Nationalrats an. Weiters fordert sie eine Anpassung der Schulbeihilfen an die Inflation. Auch die Antragstellung müsse einfacher werden. Sonst, befürchtet sie, würden "nur ein paar privilegierte Kids" etwa an Schulskikursen teilnehmen können.

Auch die in den 1970er-Jahren eingeführte Schulbuchaktion gehört laut Liste Pilz modernisiert. Zwar würden mittlerweile E-Books angeboten, im Jahr 2018 sei man aber noch längst nicht angekommen. Cox fordert daher die Ausweitung auf zeitgemäßere multimediale und interaktive Lernhilfen.

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