Schmieds Schulplan: Die Ministerin zeigt auf

Schmieds Schulplan: Die Ministerin zeigt auf

25-Schüler-Klassen, Nachmittagsbetreuung, Sitzenbleiben überdenken, neues Schulklima.

Frau Ministerin, wir Insider glauben die Klassen mit 25 Schülern nicht. Wir haben die Räume dafür nicht.“ Die erfahrene AHS-Lehrerin am Gymnasium Bachgasse in Mödling fasst Montagvormittag die ganze Skepsis in zwei kurzen Sätzen zusammen. Zu lang schon wurde an den Schulen eingespart, wurden Lehrerposten und Unterrichtsstunden gekürzt und das noch als „Entlastung der Schüler“ zu bemänteln versucht. Wenn nun die neue Ministerin kommt und Verbesserungen verspricht, schlägt ihr also eine ganze Menge Skepsis entgegen.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied zeigt sich davon wenig beeindruckt. Sie hört zu, diskutiert – und wirbt für ihr erstes großes Projekt, die Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen auf 25. Das gilt als Richtzahl, argumentiert sie, in Einzelfällen werden es mehr sein. Die Räume werden geschaffen, sagt sie, die Finanzen seien in den Budgets 2007 und 2008 sichergestellt: „Das ist die Wende in der Schulpolitik. Hätten wir mit der Wende nicht begonnen, hätte das wegen der demografischen Entwicklung im nächsten Schuljahr 1.100 Lehrer und Lehrerinnen minus bedeutet.“

Als sie die Runde verlässt, um zur nächsten Schule zu fahren, hinterlässt sie vorsichtigen Optimismus. Von einem „Mehr“ für die Schulen haben Direktor und Lehrerteam schon lange nicht mehr gehört.

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