Referee Howard Webb verteidigt Elfer-Pfiff:
"Entscheidung war in dem Moment richtig"

Elfmeterpfiff sorgte nicht nur in Polen für Entrüstungen Tor der Polen war dagegen klare Fehlentscheidung

Referee Howard Webb verteidigt Elfer-Pfiff:
"Entscheidung war in dem Moment richtig" © Bild: Reuters/Hartmann

Fußball-EM-Schiedsrichter Howard Webb hat seine Entscheidung verteidigt, in der 93. Minute auf Elfmeter für Österreich gegen Polen entschieden zu haben. "Ich traf jene Entscheidung, die ich in diesem Moment für richtig hielt", sagte Webb in Zürich. "Ich hoffe, dass man später zurückblicken und sehen wird, dass es das richtige Urteil war." Gleichzeitig gestand er ein, dass er das Tor der Polen fälschlicherweise anerkannt habe, da dieses klar Abseits gewesen sei.

Der Elfmeterpfiff, der zum späten 1:1-Ausgleich und zu einer schwierigen Ausgangsposition für Polen führte, hatte in dem Land für breite Entrüstung gesorgt. Der polnische Premier Donald Tusk hatte unter anderem gemeint, dass er Webb am liebsten "getötet" hätte. Webb gab an, dass er persönlich noch keine Drohungen erhalten habe.
(apa/red)

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