Patricia Kaiser in Autounfall verwickelt:
Ex-Miss-Austria überlebt nahezu unverletzt

Für ihren Lebensgefährten kam jede Hilfe zu spät

Patricia Kaiser in Autounfall verwickelt:
Ex-Miss-Austria überlebt nahezu unverletzt © Bild: APA/EPA

Die ehemalige Miss Austria Patricia Kaiser ist im Bezirk Wiener Neustadt als Beifahrerin in einen Verkehrsunfall verwickelt worden, bei dem ihr Lebensgefährte ums Leben kam. Bei dem 26-Jährigem handelt es sich um Ex-Admira-Tormann Gustav Kral. Kaiser kam mit leichten Verletzungen davon. Kral hatte auf nasser Fahrbahn im Gemeindegebiet von Lichtenwörth die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

Die Polizei sprach laut "Kurier" von "nicht angepasster Geschwindigkeit". Das Auto dürfte um 0.45 Uhr auf der regennassen Fahrbahn in Aquaplaning geraten sein. Der Pkw durchschlug einen Windzaun, stürzte über eine dicht bepflanzte Böschung und kam auf dem Dach zu liegen. Kral erlitt tödliche Kopfverletzungen.

Für Partner kam jede Hilfe zu spät
Kaiser kletterte nahezu unverletzt aus dem völlig zerstörten Wagen. Sie kletterte die Böschung hinauf und versuchte vergeblich, mehrere vorbeifahrende Autos anzuhalten. Kurz darauf kamen die Eltern des 26-Jährigen in ihrem Pkw an die Unfallstelle und trafen auf die junge Frau. Sie hatten sich ebenso wie ihr Sohn auf dem Weg zu ihrem Zweitwohnsitz in Pöttsching befunden. Nachdem das junge Paar noch nicht eingetroffen war, kehrte der Vater nochmals um, um Nachschau zu halten.

Der Notarzt konnte nichts mehr für den im Wagen eingeklemmten Verunglückten tun. Feuerwehrkräfte bargen den Toten aus dem Fahrzeug. Die Eltern und die Lebensgefährtin wurden von der Besatzung des Notarztwagens betreut, auch ein Kriseninterventionsteam wurde hinzugezogen. (apa/red)

Kommentare

Tragisch Also so etwas ist immer tragisch, egal wem es passiert, nur mit einem 230 PS starken Auto und dann noch Selbstüberschätzung ist die Gefahr natürlich noch größer. Man sieht ja jeden Tag selber wieviel Leute es gibt die rasen und die total schwachsinnig fahren, daher gehören die Strafen jetzt endlich mal erhöht und das heftig um 50km/h zu schnell gleich 200 Euro, da ändert sich dann das Fahrverhalten sicher sehr schnell.

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GPS + Verkehrsfunk + Motorsteuerung = Sicherheit Mit diesen Gerät an Bord, Landstraße, das Auto geht nicht schneller als 80, gefährliche Kurve, das Auto geht nicht schneller als 60, Autobahn 130, starker Nebel, das Auto geht nicht schneller als 80, könnten viele Unfallopfer noch leben.

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Re: GPS Verkehrsfunk Motorsteuerung = Sicherheit Die beste Technik hilft nichts, wenn der Fahrer sich einfach
nicht an die Regeln und das Wetter anpasst. Das ist sehr
tragisch, aber besonders bei nasser Fahrbahn und Regen
muss man das Hirn einschalten noch dazu wenn man dann
noch andere "Passagiere" befördert.

Besser 5 Minuten zu spät, als tot. Außerdem hätte man
auch andere Verkehrsteilnehmer schädigen können und
das ist sehr fahrlässig.

Beileid an die Hinterbliebenen!

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Re: GPS Verkehrsfunk Motorsteuerung = Sicherheit Ich denke Sie haben die Konsequenzen meines Postings nicht erfasst. Aufgrund von der Position und der Verkehrsfunkdaten über die Wetterlage kann man dann nicht rasen. Die Entscheidung ob 80 oder 160 auf regennasser Landstraße im starken Regen angemessen sind trifft dann nicht mehr der Fahrer sondern die Elektronik. Die regelt dann bei 80 ab.

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Re: GPS Verkehrsfunk Motorsteuerung = Sicherheit Elektronik kann genauso versagen wie ein Mensch und
ich finde eine sichere und angepasste Fahrweise an die
diversen Verhältnisse sinnvoller, als eine Einschränkung
durch Technik.

Garantie hat man natürlich in beiden Fällen nicht, aber man
sollte halt einfach vorsichtiger sein und nicht Rasen wenn
das Wetter schlecht ist.

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