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Parkpickerl in Wien-Favoriten:
Derzeit gebremster Andrang

Erst knapp 22.000 der erwarteten 40.000 Anträge gestellt

Ab 4. September wird die flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in Wien-Favoriten eingeführt. Damit wird der gesamte 10. Bezirk Kurzparkzone. Für die rund 64.000 zugelassenen Autos im Bezirk kann eine Ausnahmeregelung beantragt werden - das sogenannte Parkpickerl. Doch bisher ist der Andrang eher verhalten.

Laut einer Aussendung ist - aufgrund der Erfahrungen in anderen Bezirken - davon auszugehen, dass bis zu 40.000 Autobesitzer sich für ein Pickerl entscheiden. Bisher sind jedoch erst knapp 22.000 Anträge eingelangt, hieß es am Donnerstag. Sprich: Eineinhalb Wochen vor Inkrafttreten der neuen Regelung ist erst die Hälfte der erwarteten Ansuchen eingetrudelt.

Dies dürfte laut Rathaus nicht zuletzt an der urlaubsbedingten Abwesenheit zahlreicher Favoritner liegen. Um dem möglicherweise nun bevorstehenden Andrang Herr zu werden, hat das Magistratische Bezirksamt an den drei kommenden Samstagen geöffnet. Die Kosten für das Parkpickerl belaufen sich auf 90 Euro pro Jahr - wobei noch Gebühren für den Antrag dazukommen.

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