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Weitere Norovirus-Fälle nahe der Wettkampfstätten

Verbreitung des Virus beschäftigt weiter die Organisatoren der Olympischen Winterspiele

Die Verbreitung des Norovirus beschäftigt weiter die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Die Zahl der Menschen, sich mit dem Virus infiziert hätten, sei auf 177 gestiegen, teilte das Organisationskomitee am Montag mit.

Am Sonntag seien weitere 19 Fälle bestätigt worden, elf von ihnen seien in Pyeongchang, fünf in der Küstenstadt Gangneung aufgetaucht, wo die Eiswettbewerbe stattfinden. Drei der neuen Patienten gehörten zum privaten Sicherheitspersonal für die Spiele. Bisher sind jedoch keine Sportler betroffen.

In 68 der 177 Fälle seien die Betroffenen bereits wieder gesund, für sie bestünden keine Quarantäne-Maßnahmen mehr, hieß es. Der Großteil der Infektionen wurde bei Sicherheitskräften in einer Unterkunft festgestellt, die nicht in unmittelbarer Umgebung zu den Athleten-Dörfern in Pyeongchang und Gangneung liegt. Das Norovirus verursacht einen plötzlich auftretenden, heftigen Brechdurchfall. Die Viren können über verunreinigtes Essen oder Wasser übertragen werden.

194 mit Virus infiziert

Die Zahl der am Norovirus erkrankten Personen steigt nach wie vor an. Wie die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang mitteilten, wurden am Montag 17 neue Fälle gemeldet - 8 in Pyeongchang und 9 in Gangneung. Damit sind bereits 194 Erkrankungen bestätigt. 147 der 194 sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen worden.

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