Österreichs neue Top-Bosse

Neue Spitzenmanager in den Top-Konzernen TOP 1000: Österreichs beste Unternehmen

Österreichs neue Top-Bosse

Business-Karrieren: Newcomer und Senkrechtstarter im NEWS-Porträt. Ihre Pläne, ihre Erfolge, ihre Herausforderungen. Newcomer, Quereinsteiger, logische Nachfolger: Österreichs neue Bosse.

Das Personalkarussell in Österreichs Top-1000-Unternehmen gewinnt an Fahrt. Mit Managerrochaden ist frischer Wind in die Konzerne gekommen, sei es, weil so mancher Chef aus Altersgründen einem Jüngeren Platz machte, oder weil durch Fusionen oder Übernahmen neue Gesichter die Vorstandsetage erklimmen konnten.

Spektakulär war der Aufstieg von Brigitte Ederer zur Siemens-Österreich-Vorstandschefin. Erstmals gibt nun seit Dezember des Vorjahres eine Frau den Ton im Technikkonzern Siemens an – und sie genießt durch ihre hervorragenden Management-Qualitäten breiten Respekt unter ihren zumeist männlichen Kollegen. Die Fußstapfen ihres Vorgängers Albert Hochleitner füllt sie spätestens seit der Fixierung des VA-Hydro-Verkaufs perfekt aus.

Siemens-Vorstand als AUA-Chefpilot. Wenige Wochen später stand fest, dass Alfred Ötsch aus dem Siemens-Vorstand ins Cockpit der Austrian Airlines wechseln würde. Als Nachfolger von Vagn Sørensen muss er nun die mit Turbulenzen kämpfende AUA wieder auf sichere Reiseflughöhe bringen. Schwankende Kerosinpreise und Attacken der Billig-Airlines machen dem früheren AUA-Aufsichtsrat den täglichen Job zur Herausforderung.

Boris Nemsic steht den beiden in Sachen Karrieresprung um nichts nach. Denn der erfolgreiche mobilkom-Boss (A1) steht jetzt an der Spitze der Telekom Austria – eines Platzhirschs mit besten wirtschaftlichen Aussichten. Vorgänger Heinz Sundt konnte sich mit Privatisierung und Liberalisierung profilieren – auf Nemsic wartet jetzt die Herausforderung Internettelefonie und die weitere Expansion in Zentral- und Osteuropa.

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