Nordkorea von

Kim Jong-un im Krankenhaus

Rätselraten um Verschwinden von Nordkoreas Diktator. Insider lüften Geheimnis.

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un © Bild: KCNA/Xinhua Press/Corbis

Bereits seit Wochen ist Nordkoreas Diktator Kim Jong-un von der Bildfläche verschwunden. Seine Abwesenheit hatte Spekulationen um den gesundheitlichen Zustand Kims ausgelöst. Die südkoreanische Zeitung berichtet nun, dass der Machthaber an den Fußgelenken operiert werden muss. Eine Quelle behauptet, der übergewichtige Kim habe sich verknackst, als er auf hohen Plateausohlen unterwegs war.

Ende September zeigte Nordkoreas zentrale Fernsehstation ein einstündige Dokumentation in der Kim hinkend bei einem Fabrikbesuch am Rande der Hauptstadt zu sehen war. Das passt zu der aktuellsten Meldung, nach der sich Kim Jong-un die Knochen in beiden Fußgelenken gebrochen haben soll. Angeblich musste er Mitte September operiert werden und erholt sich seitdem im Krankenhaus. Trotz der Beschwerden führe er sein Volk weiter mit großem Enthusiasmus an, hieß es laut der chinesische Nachrichtenagentur Xinhua im nordkoreanischen Staatsfernsehen.

Unterwegs auf hohen Sohlen

Eine anonymen Quelle, die "vor kurzem den Norden besucht" habe sagte: "Ich habe gehört, dass Kim Jong-un im Juni sein rechtes Fußgelenk verletzt haben soll, nachdem er seine Ortstermine vorangetrieben hat, und dass er am Ende beide Gelenke gebrochen hat, weil er sich nicht um die Verletzung gekümmert hat". Ein ebenfalls namenloser Geheimdienstmitarbeiter aus Seoul gab laut welt.de noch mehr Details preis. Der junge Diktator soll auf seine geringe Körpergröße verhältnismäßig viele Kilos auf die Waage bringen. Mit Plateausohlen auf seinen Schuhen soll Kim sich größer schummeln. Doch genau diese wurden ihm bei einem Marsch zum Verhängnis - er knickte um und verletzte sich.

Kim Jong-un schickt China Grußbotschaft

Wie aus dem Nichts hat Kim Jong-un China zum Nationalfeiertag am 1. Oktober 2014 eine Grußbotschaft geschickt. Kim habe seinem Verbündeten Wohlstand und ein glückliches Volk gewünscht, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Die Botschaft zum 65. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik ging demnach direkt an den chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Kim selbst wurde seit fast einem Monat nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Wie lange der Nordkoreanische Machthaber bereits verschwunden ist, darüber kann man nur mutmaßen. Nordkorea ist einer der isoliertesten Staaten der Welt. Zuletzt hatten die staatlichen Medien am 3. September von der Teilnahme Kims an einem Konzert berichtet. Seitdem ist er von der Bildfläche verschwunden. Auch an einer Parlamentssitzung hatte Kim nicht wie üblich teilgenommen.

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