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Leichenfund

Augebiet an der Donau bei Tulln: Gewaltverbrechen vermutet - Obduktion angeordnet

Polizei an der Donau © Bild: APA/Hochmuth/Symbolbild

War es Mord? Das Landeskriminalamt NÖ ermittelt nach einem Leichenfund im Augebiet an der Donau bei Tulln. Eine Obduktion wurde angeordnet. Die Tote war in eine Decke gehüllt. Für die Staatsanwaltschaft St. Pölten liege daher der Verdacht nahe, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben sei.

Der Auffindungsort befindet sich im Gemeindegebiet von Muckendorf (Bezirk Tulln). Entdeckt wurde die Leiche am Vormittag von einem Fischer, hieß es seitens der Ermittler. Nähere Einzelheiten wurden vorerst nicht bekanntgegeben.

Fakt sei, dass es sich bei der Toten um eine Frau handle. Weitere Details wurden vorerst nicht genannt. Auch Michaela Schnell, Leitende Staatsanwältin in St. Pölten, betonte gegenüber der APA, dass ein Gewaltverbrechen nicht auszuschließen sei, zum derzeitigen Zeitpunkt aber auch nicht bestätigt werden könne. Wann der Sachverständige die Obduktion abschließen werde, könne sie nicht sagen.

Laut "Kronen Zeitung" war die Tote in ein blaues Stoffleintuch gewickelt - "mit Klebebändern wie ein Paket verschnürt". Der Fundort sei in der Nähe eines verlassenen Betonwerks gewesen. Aufgrund der "frischen Spuren" sei anzunehmen, dass die Leiche erst am Wochenende in dem wild verwachsenen Gebiet abgelegt worden sein dürfte.

Kommentare

allein wird sich keine leiche in ein tuch wickeln und zukleben können-ich finds echt daneben so blöd zu berichten

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