NEWS über Wetterkollaps: Durch die globale
Erwärmung nehmen schneesichere Winter ab

Klimaexperten sagen, wie man Winter retten kann Klicken: Das muss die Politik tun, das können Sie tun

NEWS über Wetterkollaps: Durch die globale
Erwärmung nehmen schneesichere Winter ab

Wetterkollaps. Durch die globale Erwärmung nehmen schneesichere Winter ab. Klimaexperten sagen jetzt in NEWS, wie wir den Winter doch noch retten könnten.

Es waren regelrechte Horrormeldungen, die Mitte Dezember durch die heimischen Medien geisterten: Der wärmste Winterbeginn seit 1.300 Jahren hätte in Österreich stattgefunden. Die Befürchtung: In naher Zukunft sei Skifahren in den Alpen unter 2.000 Meter nicht mehr möglich, vom Wintersport abhängige Regionen würden schon bald in den wirtschaftlichen Ruin getrieben.

Mitten im Klimawandel
Auch wenn derartig düstere Prognosen im Stile des Hollywood-Schockers "The Day After Tomorrow" mittlerweile von Experten wieder abgeschwächt wurden, steht fest: Die globale Erwärmung steht nicht bloß quasi vor unserer Haustüre - sondern wir sind mitten in ihr. Mit ein Grund dafür, warum Klimatologen jetzt in NEWS fordern, so schnell wie möglich Maßnahmen zur Reduktion von CO2 einzuleiten - jenem Treibhausgas, das als Hauptgrund für die vom Menschen verursachten Veränderungen des globalen Klimas gilt. Dabei ist die globale Erwärmung, deren verheerendste Folgen steigende Durchschnittstemperaturen und das Abschmelzen der Polkappen sind, für die nächsten 30 Jahre bereits vorgegeben.

"Erst danach", so Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, "können wir etwas verändern. Doch um das zu erreichen, müssen wir schon jetzt mit aktiver Klimaschutzpolitik beginnen."

Politik: Zukunftsdenken fehlt
Fest steht: Österreich ist eines der europäischen Schlusslichter, wenn es um Klimaschutz und die Umsetzung des 1996 von der UNO beschlossenen Kyoto-Protokolls geht. Dieses verlangt bis 2008 eine schrittweise Reduktion der österreichischen CO2-Emissionen um 33 Prozent. "Das werden wir aber niemals schaffen. Österreich wird deshalb teure Emissionsrechte aus dem Ausland zukaufen müssen", erklärt Stefan Schleicher. Der Volkswirt und Klimaexperte der Uni Graz befasst sich seit Jahren mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels.

Und die sind keineswegs rosig, wie Schleicher nach der gerade zu Ende gegangenen UN-Klimakonferenz in Nairobi bilanziert: Demnach könnte die globale Durchschnittstemperatur in den kommenden 50 Jahren um bis zu fünf Grad steigen.

Die ökologischen Folgen, wie zunehmend extreme Wetterereignisse, das Abschmelzen der Gletscher sowie das Ansteigen des Meeresspiegels würden 200 Millionen Menschen weltweit zur Flucht zwingen und zu massiven Beeinträchtigungen der Landwirtschaft führen. Die wirtschaftlichen Folgekosten: ein Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) sowie ein mögliches Sinken des BIP um bis zu 20 Prozent.

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