NEWS: Van Staa bedauert Attacken auf Van der Bellen: "Äußerungen waren überzogen"

Tirols LH dementiert vehement "Nazi"-Aussage "Werde von Grünen bewusst ins rechte Eck gestellt"

Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa dementiert in der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS vehement, den Vater von Grünen-Chef Alexander van der Bellen jemals direkt als "hochgradigen Nazi" bezeichnet zu haben. Er habe lediglich am Rande einer Pressekonferenz gesagt: "Mir wurde zugetragen, wenn die Familie van der Bellen 1944 tatsächlich von Estland direkt ins Kaunertal kam, sei das aufklärungsbedürftig. Denn diese Dinge, ja, das sagte ich auch, könnten im Zusammenhang mit Kontakten zu hoch angesiedelten Nazis oder dem Regime stehen."

Aber, so betont LH van Staa im NEWS-Gespräch, er betrachte auch diese seine Äußerung nunmehr als "sicherlich im Umfang nicht korrekt, sicher überzogen." Er habe dies in einem persönlichen Schreiben an Grünen-Chef Alexander van der Bellen, dem er jederzeit zu einer Aussprache zur Verfügung stehe, zum Ausdruck gebracht und er bedauere es sehr, sollte Alexander van der Bellen wirklich angenommen habe, dass er seinen Vater als hochgradigen Nazi bezeichnet hätte. Herwig van Staa: "Ich bin weit entfernt, van der Bellen oder seine Familie etwas unterstellen zu wollen."

Im übrigen, so der Tiroler Landeshauptmann, werde er von den Grünen seit dem Jahr 2000 immer wieder angeschüttet und "bewusst in ein rechtes Eck` gestellt", die jüngsten Ereignisse betrachte er deshalb auch als Vorgeplänkel zu den Tiroler Landtagswahlen im September 2008, wo er die absolute ÖVP-Mandatsmehrheit zu verteidigen habe. Zuletzt hatten die Grünen in Tirol 2003 ihre Stimmen auf knapp 16 Prozent verdoppelt - und sind daher van Staas ernsteste Herausforderer zum Verlust der ÖVP-Absoluten im Innsbrucker Landtag.

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