Maria Berger wirft Kanzler "große Fehler" vor: "Faymann war EU-Wahl nicht wichtig"

NEWS: Ex-Ministerin kritisiert fehlende Erfolge Umsetzungen nicht aufregender als zu Gusenbauers

Maria Berger wirft Kanzler "große Fehler" vor: "Faymann war EU-Wahl nicht wichtig" © Bild: APA/Neubauer

Bundeskanzler Werner Faymann "war die Europawahl nicht wichtig", prangert die früherer SPÖ-Justizministerin Maria Berger in einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS an. Das bleibe "ein großer Fehler, denn ein Wahlsieg hätte ein enormer Antrieb sein können". Zu ihrem jetzigen Verhältnis zum Kanzler sagt Berger: "Es gibt keines. Ich bin ja nicht mehr in der Politik".

Jüngste Kritik am SPÖ-Vorsitzenden erklärt die baldige Eu-GH-Richterin so: "Es gibt bis jetzt keine großen Erfolge." Was die Regierung nun umsetze, sei "in vielen Bereichen nicht aufregender als die Errungenschaften der Gusenbauer-Regierung".

Auch mit der EU-Linie der "Kronenzeitung" ist Berger unzufrieden. Denn die Zeitung "sucht überall nach Dingen, die belegen sollen, dass die Union keinen Nutzen hat. Wie kann es sein, dass so eine Linie in Österreich derart dominant ist?"

Mehr über die Zukunftspläne der Ex-Justizministerin lesen Sie im NEWS 33/09!