Lisa Gerrard legt "Best Of"-Album vor: Von Dead Can Dance bis zu 'Gladiator'-Filmmusik

Retrospektive auf mehr als 20 Jahre Musikschaffen

Lisa Gerrard legt "Best Of"-Album vor: Von Dead Can Dance bis zu 'Gladiator'-Filmmusik

Lisa Gerrard zählt zu den großen Namen in der Musikgeschichte. Und das, obwohl ihr Name den meisten Musikliebhabern gar kein Begriff sein wird. Seit den frühen 80er-Jahren sorgte sie mit ihrer Band Dead Can Dance oder später als Soundtrack-Schreiberin (u.a. "Gladiator") für zahlreiche Erfolgssongs. Das neue "Best Of"-Album bietet einen Rückblick auf ihr bisheriges Schaffen

Diese Retrospektive verdeutlicht unmissverständlich, welch großartige Sängerin und Komponistin Gerrard eigentlich ist. Ihre musikalische Karriere begann bereits in den frühen 80ern, als sie mit Brendan Perry Dead Can Dance gründete. Über ein Jahrzehnt setzten die beiden Musiker Meilensteine in der Musikwelt, als sie World Music, mittelalterliche Gesänge, barocke und keltische Sounds mit Elektronika vermengten.

Mitte der 90er legte sie ihr erstes Soloalbum ("The Mirror Pool") vor. Darauf begleitete sie das Victoria Philharmonic Orchestra. Auf die Soloarbeit folgte das Genre sprengende Projekt Duality, für das sie sich mit Pieter Bourke zusammentat. "Immortal Memory" komponierte sie wiederum gemeinsam mit Patrick Cassidy.

In den letzten Jahren betätigte sich Gerrard vor allem als Soundtrack-Komponistin. Sie steuerte u.a. zu den Streifen "Gladiator", "Heat", "Mission Impossible 2", "Whale Rider" oder "Ali" ihre Musik bei. Für "Gladiator" wurde sie sogar mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Über Oscar- und Grammy-Nominierungen durfte sie sich ebenfalls bereits freuen. Auf "Best Of" kann man nun zahlreiche Songs entdecken, die man zwar bereits kannte, aber nicht genau wusste, von wem sie eigentlich sind. (red)