Mordprozess von

Dritter Tag im Fall Kührer

Zeuge beschrieb Entdeckung ihres Skeletts im Erdkeller des Angeklagten Michael K.

Mordprozess - Dritter Tag im Fall Kührer © Bild: APA/Fohringer

Am Landesgericht Korneuburg ist am Donnerstag der siebentägige Prozess um den Tod der 2006 aus Pulkau im Weinviertel verschwundenen Julia Kührer mit der Befragung von weiteren Zeugen - insgesamt sind rund 100 geladen - fortgesetzt worden. Zu Verhandlungsbeginn am Dienstag hatte sich der des Mordes angeklagte Michael K. (51), auf dessen Grundstück 2011 die skelettierte Leiche der Schülerin entdeckt worden war, nicht schuldig bekannt.

Während am Mittwoch Familie, Freunde und Schulkolleginnen Einblick in das Lebensumfeld des Mädchens und die damalige Jugendszene im Ort gaben, beleuchteten am Donnerstag Zeugen die Persönlichkeit des Angeklagten. Er sei ein Angeber, war zu hören, von einer früheren Freundin aber auch, dass er ein gewisses Charisma hatte. Laut der Chefin einer Partnervermittlung, deren Kunde der Beschuldigte war, beschwerte sich eine Dame, er sei "kein Gentleman". Eine Freundin Julias gab an, diese habe sich "Crystal Meth" aus der Videothek und auch aus Dietmannsdorf besorgt.

Ein Nachbar in Dietmannsdorf schilderte, wie es Ende Juni 2011 zur Auffindung der sterblichen Überreste des Mädchens gekommen war. Er habe schon lange den Verdacht gehabt, dass die Leiche in dem Erdkeller liegen könnte. Bestärkt darin habe ihn die Beobachtung seines Vaters, der am Vormittag ausgesagt hatte, den Angeklagten K. im Auto mit einem dunkelhaarigen Mädchen zufahren gesehen zu haben.

Nachbarn fällt unerklärlicher, penetranter Geruch auf

Außerdem sei K. nach Julias Verschwinden ebenfalls "von heute auf morgen" verschwunden. Dazu habe man K. mit "Drogengeschichten" in Verbindung gebracht. Geredet sei damals viel worden, aber an die Öffentlichkeit sei niemand gegangen, meinte der Nachbar. Im September, Oktober 2006 sei in der Ortschaft ein unerklärlicher, penetranter Geruch bemerkt worden, sagte der Zeuge.

Am 28. Juni 2011 feierte er seinen Geburtstag, dabei wurde vom Fall Kührer geredet. Sein Nachbar bestätigte ebenfalls denselben Verdacht zu haben. Allein wäre er aber nie in den Keller gegangen, meinte der 48-Jährige auf die Frage, ob er von Alkohol enthemmt war, als er mit seinem Nachbarn in den Keller einstieg. "Warum soll ein Mann keine Angst haben?", entgegnete er auf die Frage des Senats, warum er sich das nicht vorher nicht getraut habe.

Männer finden Knochen am Grundstück des Angeklagten

Der Zeuge und sein Nachbar kletterten auf das Grundstück und begaben sich in den Keller. Mit Taschenlampen leuchteten sie den rund 15 Meter langen Weg aus - und fanden im hinteren Teil zuerst einen Oberschenkelknochen. Sie riefen die Polizei. Kriminalisten wurden zugezogen, Untersuchungen bestätigten, dass es sich um die Überreste des Mädchens handelte.

Von der Auslobung eines Finderlohns in dem Fall habe er irgendwann erfahren, sagte der Mann. Den Finderlohn habe er gespendet. Wieso in der ersten Aussage festgehalten wurde, dass beide angaben, zufällig eingedrungen zu sein, weil der Ball ihres Hundes in den Keller gerollt war, könne er nicht erklären, sagte er am Donnerstag vor Gericht. Relevant sei das Auffinden der Leiche, sagte Richter Helmut Neumar. Verfahren wegen Falschaussage würde es jedenfalls keines geben.

Der Prozess wird am Dienstag kommender Woche fortgesetzt. Nach zwei weiteren Verhandlungstagen ist für den 24. September ein Urteil geplant.

Kommentare

ignoriert einfach Sergej....liest sich nicht mal die Themen durch sondern spamt alle Themen mit wertloser Wahlwerbung für einen peinlichen Pensionisten zu....
einfach nur niveaulos os hohl

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Sergej:
wenn sie geistig nicht reif genug sind um meine Zeilen auch richtig zu verstehen, dann nehmen sie bitte War Lord an der Hand und verabschieden sich in die nächste Therapie, dort wäre der einzig sinnvolle Ort für so asoziale Gestalten wie sie.

Ignaz-Kutschnberger
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An Gabryela:
Warum verwendest du Wörter, die weder ich noch du verstehen und die du und ich zuerst im DUDEN nachschlagen müssen, um sie richtig zu schreiben?! :-)

Ignaz-Kutschnberger
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in meine alte Dorf von Heimat zuerst kommen Panzer und machen platt alles ...Haus und Auto und so... und erst danach fragen Leute, ob gibt Problem @Gabryela
Darum vielleicht habe ich dir deswegen vorhin schlecht verstanden!
Ich möchte mich daher bei dir Entschuldigung machen.
Vielleicht ich kann gutmachen mit eine Cafe??

War Lord:
Ihre hirntoten Sprüche bestätigen nur meine Aussage.
Sie kann man nur ignorieren, mehr verstehen sie ohnehin nicht.
Wer zerebral nur mit einer Flat Line aufwarten kann, darf sagen was er will.

War Lord ich habe nur eine freundin und die ist verheiratet mit einem ÖVP loser.. ooohhh shit ich hoff du bist mir nicht bös .. es ist nur rein sportlich :-)

Drogen hin oder her, es geht darum ob es klare Beweise für eine tatsächliche Schuld gibt. Wenn jeder Mann, der mal einer Frau auf den Po grapscht oder zu vulgären Sprüchen neigt, verdächtig ist, dann ist halb Wien voll mit potentiellen Tätern. Bei allem Respekt der Toten und deren Familie gegenüber, mir ist die Suppe bis jetzt zu dünn.
Selbst wenn ich den Angeklagten auch suspekt finde.

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War-Lord:
Sie sind mehr als auffällig und ihre Präsenz hier zu allen Themen mehr als fragwürdig. Entweder sie beleidigen oder lassen jedes Niveau und jede Intelligenz hinter ihrem Worten vermissen.
Man müsste sich endlich überlegen den Admin auf sie aufmerksam zu machen. Ein Mensch mit Verstand verhält sich anders in einem öffentlichen Forum.

rudi398 melden

ich stimme gabryele voll und ganz zu .. dieser komische war lord ist hier nicht mehr tragbar !!

Ihr schwarzen nehmt lieber etwas weniger koks .. denn so arrogant und größenwahnsinig kann kein normaler sein .. ÖVP stinkt nach schweine mist

War-Lord du bist ja selbst bester kunde gwesen möcht nicht wissen wieviele Briefchen mit pulver du dort abgeholt hast .. so komisch wie du hier schreibst !

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