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Heiße "Jungbauern 2.0"

Jugenbauernkalender 2016 steht unter Motto "Angekommen im Hightech-Zeitalter"

Jungbauernkalender 2016 © Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

Hitzebeständig sind sie, fotogen und medientauglich ebenfalls: Beim vermutlich heißesten Presse-Shooting des Jahres stellten sich einige Protagonisten des heimischen Jungbauernkalenders 2016 am Dienstag in Wien der Öffentlichkeit vor.

Kurven und Muskeln im Grünen, wo Tradition auf die Zukunft trifft: Die "Jungbauern 2.0" wollen zeigen, dass Hightech längst in Feld, Stall und Forst angekommen ist. 1.528 Bewerbungen für die Monatsblätter sind heuer eingegangen, zwölf männliche und zwölf weibliche Nachwuchs-Landwirte aus ganz Österreich wurden in Tirol, Nieder- und Oberösterreich für die 16. Ausgabe der bebilderten Jahresübersicht ausgewählt. Ein Hauptkriterium war immer ein enger persönlicher Bezug zur Landwirtschaft.

Jungbauernkalender 2016
© APA/HERBERT PFARRHOFER

Ins rechte Licht rückte die Laienmodels der Tiroler Fotograf Angelo Lair, der vor allem Akt- und Glamour-Bilder schießt. Er zeigte sich erfreut und überrascht über das große Interesse der potentiellen Teilnehmer vor der Linse des Profis, aber auch über das Niveau des fertigen Produkts. "Eine tolle Geschichte!". Einfach wären die Innen- und Außenaufnahmen nicht immer gewesen. So habe zum Beispiel das Wetter nicht immer mitgespielt.

Jungbauernkalender 2016
© APA/HERBERT PFARRHOFER

Die limitierten Editionen werden in den Varianten Girls, Men und Bayern Girls angeboten und bis nach Australien und in die USA verkauft. Man wolle "realitätsnah und sinnlich Tradition und Moderne miteinander verbinden", hieß es - und schickte im Rahmen des Medientermins sechs Landwirtinnen mit Stöckelschuhen Pferde füttern und ihre männliche Pendants mit nacktem Oberkörper einen Traktor kärchern.

Jungbauernkalender 2016
© APA/HERBERT PFARRHOFER

An die 1.400 Jungbauern übernehmen hierzulande pro Jahr die elterlichen Betriebe. Im EU-Vergleich hat Österreich die drittjüngste Landwirtschaft. Modern, lebendig und aktuell wollen die Landwirte von Morgen gesehen werden, erklärten die Branchenvertreter. Motto und Sujets der Kalender würden so gewählt, dass sie nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch das Bild der Branche zurecht rücken. Im Bruch mit dem biederen und konservativen Image sollen sich auch die aktuellen Umbrüche in der Branche widerspiegeln.

Jungbauernkalender 2016
© APA/HERBERT PFARRHOFER

Die neueste Edition ist ab sofort zum Preis von EUR 28,- (EUR 26,- für Mitglieder des Bauernbundes) bestellbar. Details unter www.jungbauernkalender.at.

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