Ins Stadion passen jetzt über 51.000 Fans:
Ausbau des Happel-Stadions ist vollendet

4.210 provisorische Sitzplätze ganz nah am Spielfeld Erster Einsatz bei Deutschland-Match am 6. Februar

Ins Stadion passen jetzt über 51.000 Fans:
Ausbau des Happel-Stadions ist vollendet © Bild: AP/Punz

Das Wiener Ernst-Happel-Stadion wird zusehends EM-reif: Der Aufbau von acht zusätzlichen Sitzreihen vor dem ersten Rang ist zehn Tage früher als geplant abgeschlossen worden. Die 4.210 neuen Plätze entlang der Sektoren A/F, E und C/D reichen bis an die Laufbahn und werden bereits beim Freundschaftsspiel Österreich gegen Deutschland am 6. Februar genutzt. Nach der EURO werden die Zusatztribünen wieder entfernt.

Die Zuschauer auf den temporären Rängen sind dem Spielfeld besonders nah. Dies werde sich positiv auf die Stimmung während der Spiele auswirken, versicherte Sandra Hofmann, Leiterin des Wiener Sportamts (MA 51), bei der Präsentation der neuen Sitze. Mit der laut Hofmann 330.000 Euro teuren Erweiterung, im Zuge derer auch 100 erhöhte Plätze für Rollstuhlfahrer geschaffen wurden, fasst das EM-Finalstadion nun insgesamt 51.718 Besucher.

Das größere Fassungsvermögen gilt allerdings nur bis zum EM-Endspiel am 29. Juni. Danach wird der provisorische Zubau wieder abmontiert. "Ansonsten hätten wir Probleme mit den dahinterliegenden Arbeitsräumen, die momentan einer Dunkelkammer gleichen", begründete Hofmann im APA-Gespräch die geplante Demontage.

Erstmals eingesetzt werden die Zusatztribünen bereits am 6. Februar beim Freundschaftsspiel Österreich gegen Deutschland, bestätigte Anja Richter, Sprecherin des Wiener EURO-Organisationskomitees. Auch die Arbeiten an der Ehrentribüne sollen bis dahin abgeschlossen sein.

Als nächster Schritt in Sachen EURO-Vorbereitungen erfolgt die Installation einer zweiten Videowall. Sie soll in der sogenannten Österreich-Kurve (Sektor C/D) montiert und am 26. März beim Match Österreich gegen Niederlande in Betrieb genommen werden.

Im April beginnt dann die Errichtung des zweistöckigen, 3.000 Quadratmeter großen Medienzentrums, das sich zwischen Stadion, U-Bahn-Trasse und Meiereistraße befinden wird. Über eine Brücke gelangen akkreditierte Journalisten vom Mediengebäude direkt in das bestehende Medienzentrum im Stadion bzw. auf die Medientribüne. Am 10. Mai - zeitgleich mit der Eröffnung der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 - wird das Happel-Stadion schließlich an den EURO-Veranstalter UEFA übergeben.
(apa/red)

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