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Harley-Davidson ruft in den USA fast 175.000 Maschinen zurück

Mögliche Bremsprobleme

Harley-Davidson hat in den USA fast 175.000 seiner Motorräder wegen möglicher Probleme mit den Bremsen zurückgerufen. Der Rückruf gilt für 31 Modelle der Jahre 2008 bis 2011, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Mittwoch mitteilte.

Die Wirkung der Bremsen kann nach ihren Angaben nachlassen, wenn die Bremsflüssigkeit deutlich über den empfohlenen Zeitraum von zwei Jahren hinaus nicht gewechselt wird. In diesem Fall könnten Ablagerungen der Flüssigkeit auf internen Komponenten die Wirkung der Bremsen reduzieren und "das Risiko einer Kollision erhöhen", erklärte die NHTSA.

Die Behörde hatte das Problem seit 2016 untersucht, nachdem sie Beschwerden über ein plötzliches Bremsversagen bei den Motorrädern des US-Unternehmens erhalten hatte. Sie instruierte Harley-Davidson daraufhin, die Maschinen zurückzurufen.

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