Gudenus-Mitarbeiter von

FPÖ-Zweifel widerlegt

Innenministerium bestätigt NEWS-Bericht über Verurteilung von Gerald Z.

Gudenus-Mitarbeiter - FPÖ-Zweifel widerlegt © Bild: FPÖ Wien

Wie verurteilter Ex-Polizist als Sicherheitsreferent. Die FPÖ sprach damals von schlechter Recherche und "Menschenhatz". Wie aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung hervorgeht, stimmen die Vorwürfe jedoch zur Gänze.

Eingebracht hatte die Anfrage der grüne Justizsprecher Albert Steinhauser. In der Antwort von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner heißt es auf die Frage, warum der Betroffene, Gerald Ziehfreund, aus dem Polizeidienst ausgeschieden ist: "Gerald Z. wurde am 4. Mai 2010 wegen §§ 83 und 302 StGB zu einer bedingten Freiheitsstrafe im Ausmaß von 15 Monaten – bedingt auf 3 Jahre – verurteilt. Er schied mit 4. Mai 2010 aufgrund der Bestimmungen des § 27 StGB aus dem Polizeidienst aus."

Zur Erklärung: Bei § 83 des Strafgesetzbuches handelt es sich um Körperverletzung, bei § 302 um Amtsmissbrauch. § 27 regelt einen eventuellen Amtsverlust als Folge einer rechtskräftigen Verurteilung.

Gewalttätiger Übergriff
Die Vorgeschichte: Ziehfreund hatte im Zuge einer Amtshandlung einen polnisch sprechenden Bürger attackiert, rassistisch beleidigt und geschlagen. Was er aber nicht wusste war, dass das Opfer den Notruf gewählt hatte, um die Attacke zu melden. Weil beim Notruf alle Anrufe automatisch aufgezeichnet werden, gibt es ein Tonband-Protokoll der Amtshandlung. So kann man zum Beispiel hören, dass Ziehfreund das Opfer als "klanes Oaschloch, unnedigs" und "depperte Sau" beschimpft.

Kommentare

günza melden

Die eine Seite kennen wir jetzt aus den Medien, aber die andere Seite noch nicht. Ich kenne den Typen nicht und das was man da so liest und hört ist schon erschreckend. Keiner von uns war bei der Auseinandersetzung dabei und kann dazu was sagen. Aus einer Emotion heraus kann vieles passieren und das auch ein Polizist nur ein Mensch ist, wird wohl keiner bestreiten. Gut, der Mann wurde verurteilt, aber das Leben geht weiter und eventuell war das sein einziger Fehler den er begangen hat. Ist der Typ jetzt bis an sein Lebensende der gejagte? Der hat seinen Leben schon selbst genug geschadet, muss das auch noch in den Medien breit getreten werden? Und wenn man das von einer anderen Seite sehen möchte, dann scheint mir die FPÖ sehr sozial eingestellt zu sein, wenn die einen solchen Menschen eine zweite Chance geben.

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Re: Die eine Seite kennen wir jetzt Ja, das stimmt: Die Blauen sind sehr sozial eingestellt: rechtskräftig verurteilte Rassisten, Falschaussager dürfen im Parlament sitzen bleiben und ein in Kärnten wegen Korruption schon zum Zweitenmal Verurtelter darf weiter am Futtertog bleiben.
Das Bisschen an unsozialer Einstellung durch Abschiebung und Trennung von Familien, von Kasernierung auf der ansonsten sehr bequemen Saualpe fällt dagegen gar nicht ins Gewicht.

gagalope
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Re: Die eine Seite kennen wir jetzt "Und wenn man das von einer anderen Seite sehen möchte, dann scheint mir die FPÖ sehr sozial eingestellt zu sein, wenn die einen solchen Menschen eine zweite Chance geben." san sie a weng verhaltensoriginell, oder is des ironie....?

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Re: Die eine Seite kennen wir jetzt Die Frage mit dem "bis ans Lebensende der Gejagte sein" erübrigt sich doch wohl. Wenn man der FPÖ z.B. als Roter oder Schwarzer die Glegeneheit geben würde so etwas zu verfolgen, die würden über das Lebensende hinaus auch noch darüber reden und wenn es sein muss das sogar noch auf dem Grabstein einmeiseln!

günza melden

Re: Die eine Seite kennen wir jetzt last doch einmal die politische Sichtweise bei Seite. Die Politik ist ein dreckiges Geschäft. Wenn der Mann bei einem Sicherheitsdienst irgendwo in Österreich arbeiten würde, dann würde das keine Sau interessieren. Um das geht es mir eigentlich. Der Typ ist ausgerastet und hat sein Fett weg bekommen und jetzt geht das nur weiter, damit politisches Kapital auf Kosten einer Person gemacht werden kann. Wie darauf eine bestimmte Partei reagiert und mit so etwas umgeht stimmt mich nachdenklich. Diese verschissene Hetzjagd stört mich.

gagalope
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Re: Die eine Seite kennen wir jetzt der unterschied is: es würd ned publik werden, was ned heisst dass sich keine sau dafür interessieren würde. solche leut gehören weg, und ned als sicherheitsbeauftagter einer partei eingesetzt. ...und predigen ned grad die blauen "null toleranz" gegen alles?

bei solchen typen, die bewaffnet sind und ihre amtsgewalt aufs erniedrigendste und beschämendste missbrauchen hört sich mein "verständnis" dann langsam auf. fragen sie doch das opfer von dem wie er sich gefühlt hat. ich würde sagen ausgeliefert is a hilfsausdruch, wenn sie das tonbandprotokoll gehört haben.

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@günza ES GIBT NOCH EINEN GRAVIERENDEN UNTERSCHIED ZU IHREM POSTING: Der Mann ist nicht bei irgend einem privaten SICHERHEITSDIENST beschäftigt gewesen sondern bei der POLIZEI und das ist ein riesengroßer Unterschied!!!!

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Überraschung Gibt es eigentlich bei der FPÖ noch jemanden, der nicht verurteilt ist???
Müßte eigentlich VPÖ heisen, Verurteilte Partei Österreich

rotra melden

Re: Überraschung Gibts ja eh`, die Vapö! Nur fürs "a" hab ich keine erklärung...?

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Re: Überraschung nein, nein, die haben sich bei der Namensgebung schon was gedacht. FPÖ für Falotten-Partei-Österreichs trifft ja eh genau zu;-)))

gagalope
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Re: Überraschung es heisst ganz einfach:
Faschistische Partei Österreichs,
problem gelöst..

;)

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