"Fühlen-Sehen-Kippen": So kann man
"Blüten" von echtem Geld unterscheiden

Euro-Banknoten: Die wichtigen Sicherheitsmerkmale

Vorsicht beim Umgang mit Euro-Scheinen: Wie das Bundeskriminalamt meldet, ist seit rund einem halben Jahr wieder ein Anstieg von Falschgeld zu registrieren. Zum Erkennen von "Blüten" reichen allerdings schon wenige Schritte, die ohne technische Hilfsmittel durchgeführt werden können. Da sich Fälscher häufig auf einzelne Merkmale konzentrieren, kann eine Überprüfung mittels dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" rasch Aufschluss darüber geben, ob es sich um echtes Geld oder nur um wertloses Papier handelt.

Beim Befühlen der Vorderseite müssen einzelne Stichtiefdruckelemente am oberen Rand zu ertasten sein. Wenn man den Schein gegen das Licht hält, ist auf echtem Geld ein Wasserzeichen zu sehen. Daneben befindet sich etwa in der Mitte der Banknote ein Sicherheitsfaden sowie in der linken bzw. rechten oberen Ecke ein Durchsichtsregister, beide mit freiem Auge erkennbar. Kippt man 50-, 100-, 200- und 500-Euro-Scheine, wechselt die Farbe der Wertzahl. Bei "5ern", "10ern" und "20ern" ist auf der Rückseite ein glänzender Streifen aufgebracht, dessen Farbe ebenfalls variiert, wenn man den Geldschein kippt. Schließlich müssen die Scheinchen "glänzen": Ein Spezialfolienelement lässt beim Kippen ein Hologramm erscheinen.

Besonders fälschungssicher ist laut einem Experten der Österreichischen Nationalbank das Kippzeichen auf den wertvolleren Banknoten. Abgesehen von den aktuellen Sicherheitsfeatures, die unser Geld fälschungssicher machen sollen, seien etliche neue Merkmale in der Testphase. Auf unseren Geldscheinen würden diese allerdings frühestens bei der Neuauflage einer Euro-Serie gegen Ende des Jahrzehnts zu finden sein. (apa)