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Frankreich erhöht Steuer
auf Softdrinks und Tabak

Regierung will Übergewicht bei Kindern senken

Zuckerhaltige Getränke wie Coca-Cola und Zigaretten werden in Frankreich teurer: Die Nationalversammlung in Paris stimmte in der Nacht zu Freitag mit breiter Mehrheit einer Steuererhöhung zu. Mit der schrittweisen Erhöhung der "Softdrink-Steuer" will die Regierung das Risiko von Übergewicht und Diabetes bei Kindern senken.

Die Steuer auf zuckerhaltige Getränke wird in Frankreich bereits seit 2013 erhoben. Künftig wird die Abgabe bereits ab einem Gramm Zucker auf 100 Milliliter Getränk fällig. Für die Hersteller lohne sich deshalb eine Senkung des Zuckeranteils "schon um ein Gramm", sagte der zuständige Berichterstatter Olivier Véran.

Der Preis für eine Packung Zigaretten soll laut dem Beschluss ab dem kommenden Frühjahr bis 2020 schrittweise auf zehn Euro steigen. Gesundheitsministerin Agnds Buzyn sprach von einem wichtigen Anreiz im Kampf gegen die Tabaksucht.

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