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FPÖ Burgenland stellte
Sozialverein vor

"Burgenländer in Not" sammelt Spenden zur Verteilung von Lebensmittelgutscheinen an Bedürftige

Die FPÖ Burgenland hat am Dienstag eine Initiative zur Hilfe für von Armut betroffene Menschen vorgestellt. Der Verein "Burgenländer in Not" wurde bereits 2016 ins Leben gerufen und sammelt Spenden, um Bedürftige mit Lebensmittelgutscheine zu unterstützen, erläuterte Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz bei der Präsentation in Eisenstadt.

Über 40.000 Burgenländer seien laut Informationen der Caritas armutsgefährdet, davon seien 13.000 Kinder, sagte Tschürtz. Betroffene könnten sich anonym und ohne Formalitäten an den Verein "Burgenländer in Not" wenden. Einziges Kriterium sei ein Hauptwohnsitz im Burgenland.

"Wir wollen helfen, weil Hunger wehtut", beschrieb der Landeshauptmannstellvertreter die Motivation hinter der Vereinstätigkeit. Die Unterstützung erfolge ausschließlich durch die Abgabe von Lebensmittelgutscheinen.

"Burgenländer in Not" wolle beispielsweise bei Informationsständen in den Ortschaften präsent sein und Spendentöpfe aufstellen. Auch Benefizveranstaltungen werden durchgeführt.

Seit Mitte des Vorjahres ist Silvia Maire die Vereinsobfrau. Seither sei man 24 Ansuchen nachgekommen und habe mehr als 4.000 Euro Unterstützung gewährt. Im Schnitt werden jeweils Lebensmittelgutscheine um ungefähr 200 Euro abgegeben, bilanzierte Maire. Der Verein lebe großteils von den Mitgliedsbeiträgen - pro Jahr sind zehn Euro zu bezahlen - und hat derzeit mehr als 70 Mitglieder.

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