Interview von

Ferdinand Habsburg:
Sein Weg in die Formel 1

Der 17-jährige Urenkel des Kaisers erzählt von seinen Ambitionen und Träumen

Ferdinand Habsburg © Bild: NEWS/Heinz Tesarek

Ferdinand Habsburg zählt 17 Jahre, ist der Urenkel des letzten Kaisers und wäre heute Kronprinz. Doch diese imperiale Welt von gestern – wie passt die noch in das Leben eines modernen Teenagers?

Ferdinand Habsburg, Sohn von Karl und Francesca Habsburg und Urenkel des letzten Kaisers, ist Österreichs letzter Märchenprinz. Einer mit stattlich Marie, aber ohne Monarchie. Wäre das Haus Habsburg noch an der Macht, so wäre der 17-jährige Schüler der Wiener Danube International School heute Thronfolger und künftiger Kaiser. Doch in Österreich ist die Zeit der Adelstitel vorbei. Und genau deshalb muss jetzt eine neue Charge her – nämlich jene des Formel-1-Weltmeisters. Das ist jedenfalls Ferdinand Habsburgs langfristiges Ziel. Mittelfristig gibt sich der ambitionierte Nachwuchs-Rennfahrer aber auch mit einem fixen Platz in der Formel 1 zufrieden.

NEWS: Sie waren für sechs Wochen in Neuseeland, um Ihre Rennfahrerkarriere voranzutreiben. Was haben Sie dort erlebt?

Habsburg: Die ganze Idee hinter Neuseeland war, Erfahrungen zu sammeln und in der Toyota-Racing-Serie sechs Wochen lang nur Rennen zu fahren und so viel wie möglich zu lernen – wir hatten jeden Tag ein komprimiertes Programm. Man verbringt auch sehr viel Zeit mit den anderen Fahrern. Ich habe mich beim Fahren verbessert und verstanden, wie man mit Medien umgeht. Diesen Job so intensiv und ohne Pause zu machen, war wirklich anstrengend – aber auch cool. Das war auch das erste Mal, dass ich so lange von zuhause weg war, für mich eine ganz neue Erfahrung. Es war wie in einem Bootcamp, ich hatte zum Schluss eine Phase, in der ich nicht mehr aufnahmefähig war. Man musste jeden Tag zeitig aufstehen und voll fokussiert sein. Ich bin jedes Wochenende zwei bis drei Rennen gefahren, insgesamt 16. In Europa fahre ich im ganzen Jahr so viel.

NEWS: Verdienen Sie mit der Rennfahrerei schon Ihr eigenes Geld, oder ist das eher ein teures Hobby?

Habsburg: Natürlich ist es momentan noch ein teures Hobby. Ich verdiene auch nichts damit, aber ich bin täglich weiter auf der Suche nach Sponsoren. Es ist mein großes Ziel, dafür keinen Cent mehr auszugeben und Profisportler zu werden.

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