Femen in Hamburg von

Oben-Ohne-Protest

Ukrainische Aktivistinnen auf Reeperbahn: "Sextourismus ist Faschimus"

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    Femen-Aktivistinnen protestieren auf der Hamburger Reeperbahn.

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    Femen-Aktivistinnen protestieren auf der Hamburger Reeperbahn.

Mit entblößten Brüsten und nur einem Slip bekleidet haben drei Ukrainerinnen auf der Hamburger Reeperbahn gegen Sextourismus und Prostitution protestiert. Die Aktivistinnen der Gruppe Femen aus dem Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft wollten damit ein Zeichen gegen Prostitution und Unterdrückung der Frau setzen.

Die Frauen provozierten barbusig mit aufgemalten Hakenkreuzen und Hitler-Bärten. Sie marschierten vom Spielbudenplatz bis zur Bordellgasse Herbertstraße, riefen Parolen wie "sex slavery is facism" und reckten immer wieder die Hand zum Hitler-Gruß in die Luft. In ihrer Heimat sorgt die Femen-Gruppe seit längerem mit spektakulären Auftritten für Aufsehen.

Die Sexindustrie sei eine Form des Faschismus, weil sie unterdrücke, teilte die Gruppe mit. Das solle mit den Hakenkreuzen und der Anspielung auf das Dritte Reich gezeigt werden. Bereits zum Auftaktspiel der Fußball-Europameisterschaft hatten Aktivistinnen der Gruppe in Warschau halbnackt gegen Sextourismus demonstriert.

Kommentare

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Sogar im KZ gab es Bordelle Der Vergleich mit der NS Zeit ist gut zutreffend. Zur Motivation der Zwangsarbeiter im KZ hat man dort sogar ein KZ mit Zangsarbeiterinnen aufgebaut.

So erst vor kurzem im Spiegel.de zu lesen
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4203/ueberleben_im_kz_bordell.html

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Re: Sogar im KZ gab es Bordelle ...wirklich sehr gut recherchiert @founder... allerdings finde ich noch immer dass diese barbusigen Mädls da oben auf dem Foto das beste Stück verkehrt rum montiert haben, oder?? ;-)

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